Die weitere Vorgehensweise zum Vorhaben Campus Rutheneum wurde am 7. September in einem Koordinierungsgespräch von Experten der Stadt gemeinsam mit Lars-Christian Uhlig vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als Vertreter des Zuwendungsgebers in Gera beraten. Dabei wurden inhaltliche Fragen in Vorbereitung auf den Zuwendungsantrag erörtert, der bis Ende September erarbeitet werden muss. Der Antrag ist die Voraussetzung für die Genehmigung der Fördermittel. „Mit der Beratung heute gehen wir einen weiteren Schritt vorwärts in Richtung Realisierung des für das Goethe-Gymnasium Rutheneum seit 1608 und unsere gesamte Stadt so bedeutsamen Projektes. Wir wollen den Fördermittelantrag inhaltlich gut vorbereiten, damit das gesamte Verfahren möglichst schnell und in hoher Qualität durchgeführt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums mit ihren Spezialklassen und dem weltweit gefeierten Konzertchor brauchen zeitgemäße Lern- und Lehrbedingungen. Dafür haben sich die Bürgerinnen und Bürger, der Förderverein und wir als Stadt stark gemacht. Als Premiumprojekt im Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus, gefördert durch Mittel des Zukunftsinvestitionsprogrammes (ZIP), haben wir dafür nun gute Chancen“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. „Unsere beteiligten Dezernate und Fachdienste werden in den kommenden Wochen den Antrag in einer fachlich qualifizierten Form erarbeiten“.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hatte im Juli dieses Jahres in Berlin bekanntgegeben, dass für den Campus Rutheneum als Premiumprojekt im Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus Mittel im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes (ZIP) in Aussicht gestellt werden. Eine interdisziplinär besetzte Expertenjury hatte die Auswahl getroffen. Damit verbunden ist eine Bundesförderung in Höhe von 2,7 Millionen Euro.