Schäden an zirka 100 Straßen bisher im Jahr 2015 in Gera repariert

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Schäden an zirka 100 Straßen bisher im Jahr 2015 in Gera repariert

Von | 2015-10-22T09:10:11+00:00 22 Oktober 2015|Kategorien: Allgemein|Tags: , , |

Stadt ist für zirka 600 Kilometer Straßen und 350 Kilometer Gehwege verantwortlich – Seit Mitte März sind Mitarbeiter des Bauhofes fast ununterbrochen auf den Straßen im Einsatz – Beseitigung von Unfallgefahren steht im Mittelpunkt

Foto: Archiv Stadtverwaltung/Bodo Schackow

Foto: Archiv Stadtverwaltung/Bodo Schackow

Schäden an insgesamt zirka 100 Straßen in Gera, davon in 80 Straßenzüge durch Reparaturen des Bauhofes und in 20 Straßen durch Arbeiten von Fremdfirmen, wurde in diesem Jahr bisher in Gera zu Leibe gerückt. Dabei verbaute der Bauhof bis Anfang Oktober zirka 650 Tonnen Heißmischgut. Die Ränder der größeren Flickstellen verklebten die Mitarbeiter permanent mit Bitumenemulsion, um das Eindringen von Oberflächenwasser zu verhindern. Der Fachdienst Tiefbau und Verkehr ist als Straßenbaulastträger für zirka 600 Kilometer Straßen und zirka 350 Kilometer Gehwege im Stadtgebiet Gera verantwortlich. Seit Mitte März arbeiteten die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt insgesamt zirka 24 Wochen an den durch den vergangenen Winter entstandenen Schäden an Straßen sowie an der provisorischen Reparatur der Schlaglöcher mit Asphalt in Gera. Dabei gab es nur wenige, auch durch das Wetter begründete Unterbrechungen, wie durch die Beseitigung von Unwetterschäden, durch die relativ vielen Regentage, durch Arbeiten an Entwässerungseinrichtungen, Gullys, Schlitzentwässerungen und Abschlägen und durch Sonderbaumaßnahmen, wie zum Beispiel der Erneuerung der Verbindungsstraße Steinbrücken nach Silbitz oder des Köstritzer Weges.

In allen vom Hochwasser aus dem Jahr 2013 betroffenen Stadtteilen, wie Liebschwitz, Zwötzen, Heinrichsgrün und Untermhaus, waren und sind für 2015 und 2016 zusätzliche Instandsetzungsmaßnahmen an Straßen im Rahmen eines Förderprogrammes des Landes geplant. Um Bürgerhinweise zu Straßenschäden besser zeitnah abarbeiten zu können, wurden zur zeitweisen Verstärkung der vorhandenen Kapazitäten in diesem Jahr Arbeiten mit dem Patchmatikgerät des Bauhofes in der Dr. Schomburg Straße, Milchstraße, der Verbindung Dorna nach Negis, der Industrie Straße, am Ferberturm, in der Dehmelstraße, der Verbindung zwischen Cretzschwitz und Söllmnitz und weiteren Straßenzügen durchgeführt.

Außerdem wurden zusätzliche Leistungen für Straßeninstandsetzungsarbeiten an Fremdbetriebe vergeben. Hier wurden unter anderem die Ortsdurchfahrt in Laasen (Kleinpflasterstraße) und die Überholspur in Lusan – Auffahrt B92 – instandgesetzt. Es erfolgten eine Deckensanierung in der Berliner Straße, Einmündung Tinzer Straße, sowie Gehweginstandsetzungen in der Kopernikusstraße (Fa. Seissel), der Simmelstraße 26 bis 30 und der Kurt- Keicher-Straße 99 bis 105. Weiterhin wurden zirka 35 Kleinaufträge vergeben. Sie gehen von der Instandsetzung einzelner Straßeneinläufe, wie in der Jenaer Straße und Karl-Liebknecht-Straße, der Herstellung von Entwässerungsbauwerken, zum Beispiel die Errichtung eines Straßendurchlasses oberhalb der Dr. Schomburgstraße, und die Gossen- und Einlauferneuerungen in der Franz-Mehring-Straße, bis zu weiteren, noch geplanten Oberflächenerneuerungen und Schadstellenbeseitigungen in der Milbitzer Straße, auf der Vogtlandstraße und der Nürnberger Straße.

Im Zuge einer Vergabe von Patcharbeiten im Mai/Juni dieses Jahres wurden die unfallgefährdenden Schadstellen auf der Nord-Süddurchfahrt von Gera über die Theaterstraße, Sommerbadstraße, Am Elsterdamm und der Vogtlandstraße sowie auf Teilen der Kaimberger Straße beseitigt. Die entsprechenden Markierungsarbeiten sind bereits beauftragt und sollen noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Auch eine Sanierung der Risse wurde 2015 ausgeschrieben, vergeben und durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurden derartige Schäden auf der Verbindung Nord-Süd (siehe oben), der Straße des Bergmanns, Am Gipsbruch, der Zoitsbergstraße und den Verkehrsverbindungen in Lusan durchgeführt. Von insgesamt 15 Ortschaften war der Fachdienst bisher in zehn Ortschaften mit Eigenkapazitäten tätig. Hier wurden sowohl unterschiedlichste Unfallgefahren auf Straßen als auch an Entwässerungseinrichtungen beseitigt.

Im Rahmen der Graben- und Bankett-Beräumung wurden durch den Bauhof in diesem Jahr folgende Arbeiten durchgeführt: Ortsteil Ernsee/Pottendorfer Weg – Graben- und Bankett-Beräumung, Nürnberger Straße – Abbruch und Entsorgung einer Treppenanlage, Ortsteil Hermsdorf – Graben- und Bankett – Beräumung bei den Siedungshäusern, Ortsteil Aga/Reichenbacher Straße – Beräumung Gräben und Freilegung Durchlässe , Parkplatz Zschochern – Borde- und Plattenausbau, Ortsteil Thränitz / Thränitz – Naulitz und Thränitz – Grobsdorf – Graben- und Bankett-Beräumung, Tierheim Gera – aufwändige Materialberäumung und Geländeregulierung, Ortsteil Rubitz – Erdberäumung in Absprache mit dem Ortsteilbürgermeister, Ortsteil Steinbrücken – Wegebau auf zirka 300 Meter Länge, Ortsteil Hain / Verbindung Hain – Röpsen (Plattenstraße) – Graben- und Bankett-Beräumung, Köstritzer Weg – Abschläge, Bankette, Regulierungen auf zirka 400 Meter Länge, Laasener Straße – Hilfe bei Gehwegbefestigungsarbeiten, Ortsteil Laasen – Verrohrung und Grabenschluss in der Ortslage, Siedlung Elstertal (neue Straße) – Graben- und Bankett-Beräumung, Ortsteil Aga / Großaga Zeitzer Straße 23 – Graben- und Bankettberäumung, Robert – Koch- Straße – Hilfe bei Notreparatur, Ortsteil Lietzsch – Mahd und Grabenberäumung nach Unwetter, Zeulsdorfer Straße – Abtransport von zirka 120 Stück Betongroßplatten, zur Zeit im Einsatz in der Zopf Straße – Grabenberäumung für die Untere Wasserbehörde und im Ortsteil Lengefeld – Graben- und Bankett-Beräumung. Zu den weiteren Aktivitäten des Bauhofes gehörten u.a. die Beseitigung von zirka 200 Unfallgefahrenstellen, der Einbau von etwa 100 Tonnen Fräsgut auf unbefestigten Wegen und die Instandsetzung von zirka 75 Straßeneinläufen.

2015 blieb die Stadt Gera im Wesentlichen von Sturm und Hochwasser verschont. Zu umfangreichen Dauerregenschäden kam es im Juni dieses Jahres vor allem in Gera Süd, in der Ortslage Lengefeld, in der Lengefelder Straße, am Iltis und am Schänkenberg. Es entstanden Überflutungen von Gebäuden, Straßen und Wegen. Die Straßengräben wurden zum Teil komplett durch die anfallenden Schlammmassen verschüttet. In Zusammenarbeit mit einer Firma (Jahresausschreibung) konnten diese Schäden schnell und zeitnah beseitigt werden. In der Ortslage Lengefeld selbst erfolgten Arbeiten an den Entwässerungseinrichtungen, Einläufen und Gräben und eine Instandsetzung der Ortsstraße mit Asphalt.