Das 3. Philharmonische Konzert am 11. und 12. November im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und am 13. November im Landestheater Altenburg ist Alexander Skrjabin zum 100. Todesjahr gewidmet. Im Mittelpunkt steht sein Klavierkonzert fis-Moll op. 20. Als Alexander Skrjabin 1915 mit nur 43 Jahren starb, hatte er bereits einen wichtigen Grundstein für die Musik des 20. Jahrhunderts gelegt. Die einzigartige Komposition seines Klavierkonzerts op. 20 zeichnet sich durch brillante Klavierkaskaden und über die gesamte Klaviatur reichende Akkordflächen aus.
Der Solist ist Hardy Rittner. Der in Berlin lebende Pianist erhielt bereits zwei Echo-Klassik Auszeichnungen als Nachwuchskünstler des Jahres 2009 und für die beste solistische Einspielung 2010.
Mit Peter Tschaikowskis Streicherserenade C-Dur op. 48 eröffnet das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung seines Generalmusikdirektor Laurent Wagner diesen russischen Abend.
Sergej Rachmaninow ist der dritte russische Komponist im Bunde. Seine Sinfonischen Tänze op. 45 beschließen das Konzert.
Skrjabin und Rachmaninow lernten sich auf dem Konservatorium kennen, provozierten sich und wurden zu Konkurrenten. Skrjabin starb fast drei Jahrzehnte vor Rachmaninow. Rachmaninow war tief betroffen und spielte eine ganze Tournee mit Skrjabins Werken. Die Sinfonischen Tänze von 1940 sind  Rachmaninows letztes Orchesterwerk, in dem er auf sein gesamtes sinfonisches Schaffen zurückblickt, wobei wunderbare Klangfarben und Effekte entfaltet werden.

Bereits 18.45 Uhr lädt Konzertdramaturgin Lorina Mattern zur Einführung ein.
Karten sind an den Theaterkassen erhältlich, Telefon 0365-8279105 oder 03447-585177, online buchen unter www.tpthueringen.de