Dresdner Institut für Kulturstudien, die Wismut und die Stadt Gera präsentieren im nächsten Jahr Einblicke in das System Arbeit der DDR

ereiten gemeinsam für März 2016 im Museum für Angewandte Kunst Gera eine Ausstellung über den Wandel der Ostdeutschen Arbeitswelt von 1945 bis 2015 vor: Dr. Paul Kaiser, Vorstand Dresdener Institut für Kulturstudien e.V., Cornelius J. Fetsch, Vorstand Dresdener Institut für Kulturstudien e.V., Dr. Stefan Mann, Mitglied der Geschäftsführung Wismut GmbH, Holger Saupe, Leiter Kunstsammlung Gera (v. links). Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther

ereiten gemeinsam für März 2016 im Museum für Angewandte Kunst Gera eine Ausstellung über den Wandel der Ostdeutschen Arbeitswelt von 1945 bis 2015 vor: Dr. Paul Kaiser, Vorstand Dresdener Institut für Kulturstudien e.V., Cornelius J. Fetsch, Vorstand Dresdener Institut für Kulturstudien e.V., Dr. Stefan Mann, Mitglied der Geschäftsführung Wismut GmbH, Holger Saupe, Leiter Kunstsammlung Gera (v. links). Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther

Im Frühjahr 2016 wird im Museum für Angewandte Kunst eine Ausstellung über den Wandel der Ostdeutschen Arbeitswelt von 1945 bis 2015 gezeigt. Die Organisatoren des Dresdner Institutes für Kulturstudien bieten dann Einblicke in das System Arbeit der DDR mit dem radikalen Umbruch nach der friedlichen Revolution. Die Wismut GmbH beteiligt sich aktiv im 25. Sanierungsjahr und stellt als Leihgeber den größten Anteil an Kunstwerken.
Bereits in diesem Jahr präsentierten die Organisatoren eine erfolgreiche Schau im ehemaligen Gerana-Werk, heute „Klotz 1888“. Es handelte sich dabei nicht um eine Neuauflage der „Sonnensucher“, die die Besucher in den alten Geraer Braukellern bis Ende Oktober gesehen haben. Es war mit wenigen Werbemitteln eine gelungene Ausstellung mit mehr als 3000 Besuchern.

„Weil die bildende Kunst im Betriebsalltag der SDAG Wismut eine große Rolle spielte, habe sie erheblich dazu beigetragen, dass es auch heute ein hohes Identifikationspotenzial mit der Arbeit dort gibt“, sagt Paul Kaiser, der seit zweieinhalb Jahren Wismut-Ausstellungen kuratiert .
In der Ausstellung „Perspektiven. Motive aus der Wismut-Kunstsammlung – damals und heute“. waren fotografische Reproduktionen auf Leinwand zu sehen. Das wichtigste war dabei, die Diskussion um den Verbleib der Wismut-Kunstsammlung zu fördern.
„Die Wismut ist ein Teil der Geschichte unserer Stadt. Deshalb finde ich es wichtig, dass die Kunst hier einen festen Platz in Gera bekommt. Die bisherigen Ausstellungen fanden großen Beachtung, auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Umso schöner ist es, dass wir im kommenden Jahr erneut einen Besuchermagnet in einem unserer Museen haben werden“, meint OB Dr. Viola Hahn.

Kontakt für die Medien:
Dr. Paul Kaiser, 0160 / 94 80 40 42, info@kulturstudien-dresden.de