Wer hat alte Fotodokumente zum Park der Demokratie? – Stadt bittet Bürger bei der planerischen Vorbereitung zur Sanierung der Anlage um Mithilfe

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Wer hat alte Fotodokumente zum Park der Demokratie? – Stadt bittet Bürger bei der planerischen Vorbereitung zur Sanierung der Anlage um Mithilfe

Von | 2015-11-22T20:06:50+00:00 22 November 2015|Kategorien: Allgemein|Tags: |

Gesucht werden alte Fotodokumente der Grünanlage und Detailaufnahmen von Brunnen, Schaukästen, Lampen, Pflanzschalen, Bänken usw. aus den Jahren zwischen 1970 bis 1990

Um Mithilfe durch Hinweise und alte Dokumente bei den umfangreichen planerischen Vorbereitungen zur Sanierung des Parks der Demokratie in den nächsten Jahren bittet die Stadt die Bürgerinnen und Bürger. Gesucht werden alte Fotodokumente der Grünanlage und Detailaufnahmen der Ausstattungselemente, wie Brunnen, Schaukästen, Lampen, Pflanzschalen, Bänken usw., aus den Jahren vor und nach der Entstehung zwischen 1970 bis 1990. Gesucht werden auch Zeitzeugen, die Auskunft geben können, wie der bauliche Ablauf auf der Anlage erfolgte. Dabei sind auch Kenntnisse zum Bau der Pergola und der Brunnenanlagen wichtig. Hinweise, Aussagen der Zeitzeugen und Dokumente nimmt im Fachdienst Stadtgrün Heidi Tiesler, Ernst-Toller-Straße 15, Telefon: 0365 / 8 38 48 22, stadtgruen@gera.de entgegen.

Der Fachdienst Stadtgrün hat in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege in Erfurt die Erarbeitung einer denkmalpflegerischen Zielstellung für den Platz/Park der Demokratie auf den Weg gebracht. Durch die Nutzungen und Veränderungen im Zusammenhang mit der politischen Wende im Jahr 1989/1990 hat sich der ehemalige Leninpark gegenüber der ursprünglichen Gestaltung aus dem Jahre 1975 stark verändert. Auch die Lebenskraft des Altbaumbestandes und des anderen Grüns haben durch die Jahre nachgelassen. Die Ausstattung litt durch Witterungseinflüsse stark und muss erneuert oder saniert werden. Einige Elemente wurden im Laufe der Jahre abgebaut. Um das authentische Erscheinungsbild des Gebäudes des heutigen Baudezernates der Stadt zu erhalten, wurde der Park mit dem Gebäudekomplex als eine Einheit unter Denkmalschutz gestellt. Er ist ein Beispiel für Entwicklung und Vorstellung der Bebauung der DDR in den 60er und 70er Jahren und ein herausragendes Gartendenkmal. Da es nur drei weitere zeitgleiche Anlagen in Thüringen gibt, fühlt sich die Stadtverwaltung dafür verantwortlich, den Ursprungsgedankens der Anlage zu erhalten.

Damit in den kommenden Jahren der Park saniert werden kann, sind Planungsleistungen zur gartendenkmalpflegerischen Zielstellung notwendig. Dafür wurde bereits im vergangenen Jahr beim Landesamt für Denkmalpflege ein Fördermittelantrag gestellt. Dieser wurde Ende August positiv beschieden. Im Prozess der Planung ist eine große Recherchearbeit des Planungsbüros in den verschiedensten Archiven inbegriffen. Leider konnten bisher zu den damas vorhandenen Ausstattungselementen nur wenige Unterlagen gefunden werden. Zur Ursprungsplanung liegen detailgetreue Altdokumente für Teilbereiche vor.