Rathausgalerie um Porträt des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Norbert Vornehm (Amtszeit 2006 bis 2012) erweitert

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Rathausgalerie um Porträt des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Norbert Vornehm (Amtszeit 2006 bis 2012) erweitert

Von | 2015-12-08T16:18:59+00:00 8 Dezember 2015|Kategorien: Allgemein|Tags: , |

Geraer Künstler Sven Schmidt fertigte das Ölporträt und brachte es selbst auf der Empore an – Mit dem neuen Porträt befinden sich 23 Bilder von Oberbürgermeistern der Stadt im Rathaussaal

Die Galerie der ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Gera im Rathaussaal wurde heute (7. Dezember) in der Empore um das Porträt des früheren OB Dr. Norbert Vornehm (Amtszeit von 2006 bis 2012) erweitert. Künstler Sven Schmidt brachte das in Öl gefertigte Werk selbst an. Er war von der Stadt mit dem Porträt beauftragt worden. Die Auswahl des Künstlers erfolgte, wie es üblich ist, auf Wunsch des Porträtierten. Mit der Erweiterung der Galerie wird eine Tradition der Stadt fortgesetzt, mittels künstlerischer Porträts in der Galerie des Geraer Rathaussaales die Oberbürgermeister für die Nachwelt dauerhaft öffentlich zu dokumentieren. Mit dem Porträt von Dr. Vornehm nimmt die Galerie der Geraer Oberbürgermeister im Rathaussaal einen Umfang von 23 Bildern ein.

Der Geraer Künstler Sven Schmidt beim Aufhängen des Bildnisses von dem früheren Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (Amtszeit 2006 bis 2012) auf der Empore im Rathaussaal. Foto: Stadtverwaltung/Rita Stielau

Der Geraer Künstler Sven Schmidt beim Aufhängen des Bildnisses von dem früheren Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (Amtszeit 2006 bis 2012) auf der Empore im Rathaussaal. Foto: Stadtverwaltung/Rita Stielau

Das Kunstwerk geht mit dem 7. Dezember 2015 in den Besitz der Stadt Gera über. Die OB-Porträts der Rathausgalerie sind ausnahmslos in Öl gefertigt und haben annähernd die gleichen Formate und Rahmengrößen. Diese Festlegungen sowie das Porträt mit einem entsprechenden Metallschild für Name und Amtszeit des Oberbürgermeisters zu versehen, sind u.a. Inhalt des Werkvertrags mit den ausgewählten Künstlern.

Sven Schmidt arbeitete in altmeisterlicher Technik. Das bedeutet, das Gemälde wurde mit zwei Untermalungen gefertigt. Die dann folgenden Übermalungen erfolgten in mehreren Schichten. Für Sven Schmidt war es eine Herausforderung. „Die Galerie im Rathaussaal gibt Formen vor, die der Künstler respektieren muss. Das heißt, dass sich das Bild in die Galerie einfügen muss. Ein ‚Quietscher‘ gehört dort nicht hin. Dennoch versuchte ich, die Gegenwart einzubringen und nehme mit meiner Porträtarbeit Bezug auf die Neue Sachlichkeit beispielsweise eines Otto Dix oder Christian Schad“, so der Künstler Sven Schmidt. „Allein die altmeisterliche Technik gibt einen gewissen Zeitrahmen vor. Die Arbeit mit Terpentinöl, und das Anlegen des Porträts in mehreren Schichten erfordern dafür jeweils relativ lange Trocknungszeiten. Die Arbeit am Gemälde dauerte zirka drei Monate“. Im klassischen Sinne gab es keine Sitzungen, so Sven Schmidt. Er kenne Dr. Vornehm persönlich, das sei bereits eine wichtige Voraussetzung für seine Arbeit. Er fertigte Skizzen in fünf Variationen. Daraus wählte er mit Dr. Vornehm gemeinsam eine aus, die dann wiederum variiert wurde. Es folgten mehrere professionelle Fotoaufnahmen, die den Porträtierten in bestimmten Situationen und Lichtverhältnissen festhielten. Nach Auswahl einer der festgehaltenen Situationen arbeitete er am Porträt.