Neue Ausstellung in Bibliothek: Gisela Kerekes „Reflexionen – Sieben Jahre“ ab 29. Februar

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Neue Ausstellung in Bibliothek: Gisela Kerekes „Reflexionen – Sieben Jahre“ ab 29. Februar

Von | 2016-02-23T17:21:10+00:00 23 Februar 2016|Kategorien: Bibliothek|Tags: , , |

Foto: Selbstbildnis mit Mütze, Pastell, 2015 (Gisela Kerekes)


 

Geraer Bibliothek zeigt vom 29. Februar bis 2. April Stillleben, Landschaften und Selbstporträts der ehemaligen Museumspädagogin – Vernissage am 5. März

Stillleben, Landschaften und Selbstporträts von Gisela Kerekes zeigt die Stadt- und Regionalbibliothek Gera in einer neuen Ausstellung ab Montag, 29. Februar. Die Vernissage findet am Samstag, 5. März, 10.30 Uhr, statt. Die Laudatio hält die Geraer Künstlerin Barbara Toch. Musikalisch umrahmt wird die Ausstellungseröffnung mit Gitarrenklängen von Sven ´Papamino´ Hammer.

In der Ausstellung zu sehen sind Arbeiten, die in den vergangenen sieben Jahren entstanden sind und die künstlerische Entwicklung von Gisela Kerekes von 2007 bis 2015 reflektieren. Seit 2007 genießt die langjährige museumspädagogische Mitarbeiterin der Geraer Kunstsammlung ihren Ruhestand. Nach Beendigung der beruflichen Tätigkeit wagte sie sich anfangs nur zögernd an eigene künstlerische Gestaltungen heran, denn über drei Jahrzehnte hatte sie sich als Museumspädagogin der Kunstrezeption gewidmet. Mit dem Ziel, Wege zur Kunstbetrachtung wie auch zum Kunstgenuss aufzuzeigen, hatte sie ihr Augenmerk auf Gruppen von Vorschulkindern, Schülern und Auszubildenden bis hin zu kunstinteressierten Erwachsenen gerichtet. In dieser Zeit ordnete sie ihre Kreativität fast ausschließlich diesem Anliegen unter. Gleichzeitig hatte die berufliche Betätigung mit Kunst den Blick für Qualität so anspruchsvoll entwickelt, dass ihr eigenes künstlerisches Schaffen sinnlos erschien. So das Resümee Gisela Kerekes rückblickend auf diese Zeit.

Hilfe zum Wiedereinstieg boten die Gestaltungskurse an der Geraer Volkshochschule unter Leitung der Künstlerin Barbara Toch. Hier probierte Gisela Kerekes verschiedene künstlerische Ausdrucksmittel, aktivierte seit dem Studium der Kunsterziehung an der Universität Greifswald für eigenes Schaffen selten genutzte Fähigkeiten. Auf Arbeiten aus der Wiedereinstiegsphase fällt neben einem Herantasten an reale Formgestaltung der freie Umgang mit Farben auf. Diese gestalterische Freiheit setzt sich bald auch in vereinfachender Formgebung durch. In der letzten Zeit intensivierten sich Leuchtkraft und Duktus. Die Künstlerin Barbara Toch beförderte durch Korrektur diese künstlerische Entwicklung. So kann man in Pastellen, Kreide- und Kohlezeichnungen, Gouachen, Aquarellen und Acrylbildern feststellen, dass Gisela Kerekes ihrem selbstgesetzten Ziel nach Abstraktion und Expressivität ein Stück näher gerückt ist.

Bis Sonnabend, 2. April, ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Bibliothek am Puschkinplatz, Montag, 14 bis 19 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr. zu sehen. Mehr Informationen zur Bibliothek unter www.biblio-gera.de

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