Kurzzeitparken in der Großen Kirchstraße | Beitrag zur Belebung der Innenstadt – Zunächst Verkehrsversuch vom 4. bis 29. April

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Kurzzeitparken in der Großen Kirchstraße | Beitrag zur Belebung der Innenstadt – Zunächst Verkehrsversuch vom 4. bis 29. April

Von | 2016-03-30T09:37:42+00:00 30 März 2016|Kategorien: Allgemein|Tags: , |

Am 4. April startet der Verkehrsversuch zum Kurzzeitparken auf der Großen Kirchstraße in Gera. Verkehrsplaner Stefan Meißner, Schuhhändler Andreas Lobert, Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, Buchhändlerin Rosemarie Züge-Gutsche sowie von der Kreishandwerkerschaft Bernd U. Beyer und Stefan Haase freuen sich auf einen Attraktivitätsgewinn für Handel und Dienstleistungen im Bereich Markt durch neue, bequeme Parkmöglichkeiten.(Stadtverwaltung Gera/Uwe Müller)


Nach neuen Parkmöglichkeiten vor der Hauptpost und auf dem Zschochernplatz soll Parken künftig auch in der Großen Kirchstraße in Gera möglich sein. Am 4. April startet zunächst ein bis zum 29. April angelegter Verkehrsversuch. „Wir wollen damit Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen in der Innenstadt stärken und zur Belebung der Altstadt beitragen. Gerade im Bereich Markt/Große Kirchstraße gibt es zahlreiche inhabergeführte Geschäfte, die künftig besser mit dem PKW erreicht werden sollen“, erklärt Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Vorausgegangen waren Beratungen mit der Werbegemeinschaft und ansässigen Geschäftsleuten.

Vom 4. bis 29. April wird die Große Kirchstraße als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Fahrzeugführer dürfen ihn nur mit Schrittgeschwindigkeit befahren, Fußgänger sind weder zu gefährden noch zu behindern.

Die Möglichkeit des Parkens wird auf der Südseite der Großen Kirchstraße ausgeschildert. Im Bereich der Einmündung der Rittergasse besteht die Möglichkeit des Ausweichens im Begegnungsverkehr. Das Wenden der Fahrzeuge kann im Bereich des Marktes erfolgen. Die Durchfahrt durch die Kleine Kirchstraße bleibt aus Gründen der Fußgängersicherheit weiterhin gesperrt.

Die Parkplätze werden in der gleichen Gebührenkategorie, wie in der Burgstraße und auf dem Nicolaiberg ausgewiesen (ein Euro je eine halbe Stunde) und mit einem Parkscheinautomat bewirtschaftet. Die maximale Parkdauer beträgt zwei Stunden. Die Gebührenpflicht besteht zwischen 8 und 20 Uhr.

Andreas Lobert, Inhaber des gleichnamigen Schuhgeschäftes, Rosemarie Züge-Gutsche, Inhaberin von Brendel’s Buchhandlung sowie Bernd U. Beyer und Stefan Haase von der Kreishandwerkerschaft freuen sich, dass die Stadt Gera mit dem Verkehrsversuch nach den Parkmöglichkeiten an der Hauptpost und auf dem Zschochernplatz den nächsten Schritt geht. Die Kreishandwerkerschaft hatte angeregt, die Erreichbarkeit von Geschäften und Einrichtungen per Auto zu verbessern – ein Hinweis, den Oberbürgermeisterin Dr. Hahn gern aufgegriffen hat. „Ein Parkplatz erwirtschaftet jährlich 20.000 Euro Umsatz“, verweist Bernd U. Beyer auf den wirtschaftsfördernden Aspekt. Und auch die Stadt hat direkt finanziell etwas davon: Vom Zschochernplatz beispielsweise fließen monatlich rund 1000 Euro Parkgebühren in die Stadtkasse.

Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verkehrsversuch werden gemeinsam mit den Gewerbetreibenden erörtert, um Schlussfolgerungen für eine möglichst dauerhafte Lösung im Zuge der Überarbeitung des innerstädtischen Parkraumkonzeptes zu ziehen, betont Oberbürgermeisterin Dr. Hahn.

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