Die Traditionen und das besondere Profil des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera aufgreifend, bewährte Kooperationen fortführend, regional relevant, interessant, vielfältig und zugleich auf die Bedürfnisse der unterschiedlichsten Zielgruppen zugeschnitten – so präsentiert sich das umfangreiche Angebot der Konzertsaison 1016/17. Insgesamt sind 110 Konzerte der unterschiedlichsten Formate in Altenburg und Gera geplant.
Traditionell bilden Werke des 19. sowie das 20. Jahrhunderts den Schwerpunkt der Philharmonischen Konzerte: Mit Brahms Violin- sowie dessen Doppelkonzert, Rachmaninows 3. Klavierkonzert, Tschaikowskis 6. und Mahlers 9. Sinfonie u. a. ist das vorletzte Jahrhundert genauso mit zentralen Werken vertreten wie das 20. Jahrhundert etwa mit Brittens Violinkonzert, Regers Hiller-Variationen und Gershwins Klavierkonzert sowie der Rhapsody in Blue. Auch auf zentrale Werke des Barock – Telemanns Konzert für zwei Blockflöten und Bachs 4. Brandenburgisches Konzert – und der Klassik mit Haydns 36., Mozarts 39. und Beethovens 4. Sinfonie darf sich das Publikum freuen.
Traditionell begibt sich das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera auf Entdeckungstour: Ob zwei eigens für das Reußische Kammerorchester edierte Werke Johann Melchior Molters, drei extra von der Internationalen Cherubini-Gesellschaft edierte Werke des großen Wegbereiters der Romantik (dessen 175. Todesjahr es 2017 zu gedenken gilt), ein dem 275. Jubiläum der Freimaurerloge Altenburg „Archimedes zu den drei Reißbretern“ gewidmetes Konzert mit Albert Lortzings unlängst wiederentdeckter Jubelkantate sowie Johann Nepomuk Hummels Trompetenkonzert, Rudi Stephans Musik für Orchester in einem Satz oder Sergej Tanejews 4. Sinfonie – es gibt wieder viel zu entdecken.
Zu den bewährten Kooperationen zählt die Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur, welches das 4. Philharmonische Konzert aufzeichnen und senden wird, ein gemeinsam mit der Dresdner Frauenkirche veranstaltetes Konzert – diesmal u. a. das Cherubini-Requiem –, die Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Helen Geyer und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Liszt-Biennale 2017 (14. Philharmonisches Schlosskonzert) sowie dem Altenburger Altstadtfest (9. Philharmonisches Konzert).
GMD Laurent Wagner wird sechs Philharmonische Konzerte dirigieren; desweiteren freuen wir uns, mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Werner Erhardt und Bruno Weil drei prominente Gastdirigenten begrüßen zu dürfen. Als prominente Solisten konnten Sebastian Breuninger, Martin Funda, Antje Weithaas, Bernd Glemser und Sebastian Knauer gewonnen werden.