Der Sommer neigt sich dem Ende zu und wer die Möglichkeit hatte, sich draußen aufzuhalten, hat es genossen auf einem grünen und aufgeräumten Fleckchen in Gera zu verweilen.

In den letzten Jahren haben sich jedoch die Anzahl der illegalen Abfallablagerungen im Stadtgebiet Gera vermehrt. Nicht nur Hausmüll, auch Grünschnitt, Bauschutt, Sperrmüll oder Elektroaltgeräte werden unter anderem auf Straßen, Gehwegen und Grünflächen entsorgt und sogar in Gewässern abgelagert. Für die meisten Bürgerinnen und Bürger ist dies nicht nur ein unschöner Anblick, sondern teilweise auch mit Gefahren verbunden. Darüber hinaus bedeutet die Entsorgung auch zusätzliche Ausgaben für die Stadt Gera. Denn alles, was nicht in einem Müllbehälter oder in den entsprechenden Annahmestellen landet, muss fachgerecht entsorgt und von städtischen Mitteln bezahlt werden, sofern kein Verursacher ermittelt werden kann.

Jede Bürgerin und jeder Bürger muss grundsätzlich eigenverantwortlich den persönlichen Abfall entsorgen. Durch die Bereitstellung der Hausmüll- und Biotonnen, die kostenfreie Abholung des Sperrmülls über den Abfallwirtschaftszweckverband sowie die Möglichkeit der persönlichen Abgabe in den Recyclinghöfen des Geraer Umweltdienstes stehen hierfür ausreichend geeignete Entsorgungswege zur Verfügung.

Die Untere Abfallbehörde der Stadtverwaltung Gera weist ausdrücklich darauf hin, dass eine unsachgemäße Abfallentsorgung kein Kavaliersdelikt darstellt. Wird Abfall jeglicher Art (unter anderem Hausmüll, Erde, Grünschnitt, Glas, Batterien, Elektroaltgeräte, Sperrmüll, Altfarbe und Bauschutt) nicht ordnungsgemäß entsorgt und der Verursacher ermittelt, kann dieser, sofern kein Straftatbestand vorliegt, mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro bestraft werden.