Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich abtransportiert – 500 Menschen evakuiert – Oberbürgermeisterin Dr. Hahn dankt Einsatzkräften

Die Sperrungen nach dem Bombenfund in Gera-Unterhaus sind wieder aufgehoben worden. Da die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg nicht vor Ort entschärft werden konnte, wurde sie am Abend vom Kampfmittelräumdienst abtransportiert.

Mit Durchsagen über Lautsprecherwagen, in den Gera-Arcaden und an den Haltestellen des GVB sowie über die sozialen Medien wurde „Entwarnung“ gegeben. Am Nachmittag waren rund 500 Menschen evakuiert worden. Sie wurden teilweise mit Bussen in das Kultur- und Kongresszentrum gebracht. Auch für ihre Rückkehr waren Busse im Einsatz. Der Arbeiter-Samariter-Bund nahm pflegebedürftige Menschen auf. Rund 100 Ferienkinder aus der Otto-Dix-Schule, die sich auf einer Wanderung befanden, wurden in der Regelschule 12 in Bieblach betreut. Am Bürgertelefon gaben fünf Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Auskünfte. Kraftfahrer, deren Fahrzeuge aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen zur Bombenentschärfung umgesetzt werden mussten, brauchen selbstverständlich keine Abschleppkosten bezahlen.

Den Einsatz von 160 Angehörigen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk sowie der Stadtverwaltung koordinierte in enger Abstimmung mit der Landespolizeiinspektion der Katastrophenschutzstab der Stadt Gera. „Ich bin erleichtert, dass die Bombe erfolgreich abtransportiert werden konnte und niemand zu Schaden kam. Meine Anerkennung gebührt allen Einsatzkräften. Der Bevölkerung danke ich für das Verständnis für die Einschränkungen, die zur Sicherheit der Menschen ergriffen worden waren“, erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.