An der Salvatorkirche laden herzlich zu den Wanderungen am Reformationstag ein: Heinrich-Dieter Hischer (von links), Roland Geipel, Roswitha Schmeller, Matthias Hock und Konrad Nickschick. Hier startet am 31. Oktober die kürzeste Tour als Sternchenwanderung um 11.30 Uhr. Die längeren Touren beginnen in Collis und Zwötzen (Stadt Gera/CHeinrich)


Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfang Tiefensee, eröffnet mit den Geraern den neuen „Luther-Rundwanderweg“.

Dazu laden am Reformationsfeiertag, 31. Oktober, der Ökumenische Kirchbauverein Gera e.V., der Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V., die OTEGAU GmbH und die Stadt Gera herzlich alle Interessierten ein. Seit mehreren Jahren arbeiten sie gemeinsam an Verschönerungen im Stadtwald, legten voriges Jahr den Lutherweg Gera an und entwickelten ihn jetzt zum Rundweg weiter.

Mehrere Möglichkeiten eröffnen sich den Geraern, an der Wege-Eröffnung teilzunehmen. Erste Möglichkeit beginnt um 9.30 Uhr in Collis am Dorfplatz/Bushaltestelle. Zuerst wird hier im Beisein von Minister Tiefensee der neue Rundweg offiziell freigegeben und benannt. Anschließend wandern Geras Fachdienstleiter Umwelt, Konrad Nickschick, und OTEGAU-Projektleiter, Sascha Neudert, mit allen Gästen über den neu angelegten Verbindungsweg bis in den Stadtwald zur Waldhausbrücke und zum Reformationskreuz. Wanderweglänge: ca. 9 km. Damit die Geraer bequem zur Bushaltestelle Collis kommen, fährt um 9 Uhr ein Sonderbus der Firma Herzum ab Gera-Heinrichstraße, grauer Bahnsteig, nach Collis. Alternativ kann auch ein Kutschwagen auf der Strecke zwischen Straßenbahnhaltestelle Pforten und Collis Bushaltestelle in beide Richtungen kostenpflichtig gebucht werden unter der Telefonnummer 0157 31166198.

Zweite Möglichkeit ist die Wandertour 2 über nur 6 km ab Zwötzener Kirche um 11 Uhr. Hier nimmt die Gruppe aus Collis alle „Zwötzener“ mit – zu denen auch Pfarrer Roland Geipel gehören wird.
Und wer eine nur 3 km lange Tour laufen möchte, nutzt Möglichkeit 3 ab 11.30 Uhr, Salvatorkirche. Hier startet die kürzeste Tour als „Sternchenwanderung“ mit Vertretern der Geraer Kirchen und der Stadtverwaltung. Gemeinsam geht es auf dem Lutherweg durch die Stadt, dann weiter in den Stadtwald zur Waldhausbrücke und zum Reformationskreuz.

Ab 12 Uhr bieten an der Waldhausbrücke im Stadtwald mehrere Vereine verschiedene Speisen sowie Kalt- und Heißgetränke an, für Kinder gibt es den Basteltisch. Um 13 Uhr beginnt eine Ökumenische Andacht unter anderem mit Superintendent Andreas Görbert, initiiert vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen und umrahmt vom Posaunenchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gera.

Die Initiatoren der Wanderungen und des Rundweges möchten mit dem Rundweg die Attraktivität Geras und des Stadtwaldes weiter erhöhen. Um dabei auch die Geraer zu Wort kommen zu lassen, bitten sie um Ideen für einen Namen des neuen Verbindungsweges. Erste Ideen lauten „Junker-Jörg-Weg“, angelehnt an Luthers „Exilnamen“ während der Zeit auf der Wartburg, oder „Luther-Spange“, „Luther-Querung“ – angelehnt an die verbindende Funktion des Weges. Der Name „Lasur-Weg“ oder „Lasur-Spange“ würde die Landschaft der Lasur betonen. Und eine weitere Idee greift die Frau an Luthers Seite als Namensgeberin auf – Katharina von Bora, mit Namensvorschlägen wie „Katharinas Spange“ oder „Katharinas Weg“. Bis 25. Oktober bündelt Konrad Nickschick Ideen und Meinungen zum Namen, die bei ihm ankommen unter der E-Mail umwelt@gera.de, Telefon 0365/838-4200, Fax: 0365/838-4205. Die vorgeschlagenen Namen wertet die Grünwerkstatt aus und bittet in Collis die Teilnehmer der Namensgebung mit um Entscheidung. Mehr Infos unterhttp://www.gera.de/lutherweg