Neue Medienstation im Museum für Naturkunde Gera lässt Tierstimmen erklingen.(Museum für Naturkunde Gera, Frank Hrouda)


Im Museum für Naturkunde Gera konnten zwei Projekte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden: Eine neue Medientechnik lässt nun Tierstimmen erklingen und eine neue Beleuchtungstechnik lässt einen ganzen Ausstellungsraum neu erstrahlen.

Ein zentraler Ausstellungsraum in der Dauerausstellung des Museums beschäftigt sich mit der Flora und Fauna des Lebensraums Wald in Ostthüringen. Durch großzügige Spenden von Besuchern war es nun möglich, eine schon über einen längeren Zeitraum defekte Medienstation wieder in Gang zu setzen und darüber hinaus technisch auf den neuesten Stand zu bringen als auch inhaltlich zu aktualisieren. Nun können die Besucher per Tastendruck fünf typische Vogelarten und fünf Säugetierarten unserer Wälder hören. Dazu zählen beispielsweise der Schwarzspecht, der Eichelhäher, der Rothirsch und das Wildschwein.

Die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde haben es möglich gemacht, im Raum mit dem Ausstellungsensemble „Die Minerale Ostthüringens“ in der zweiten Etage des Museums die komplette Vitrinenbeleuchtung grundlegend umzubauen. Die alte Beleuchtungstechnik war verschlissen, energieintensiv und ständig zu warten. Die Minerale in den sieben Vitrinen des Ausstellungsraumes werden ab sofort durch moderne LED-Leuchtmittel angestrahlt. Lag der Energieverbrauch der Vitrinen vorher bei 1080 Watt, so liegt er nun nur noch bei 168 Watt. Die Vitrinen sind heller als vorher und äußerst wartungsfreundlich.

Die Umsetzung beider Projekte kostete rund 1200 Euro. Das Museum bedankt sich herzlich für die Spenden der Besucher und der Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde.