Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und Schadensbeseitigung

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Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und Schadensbeseitigung

Von | 2017-01-03T14:55:53+00:00 3 Januar 2017|Kategorien: Allgemein|Tags: , , |

Von vielen Geraern und Touristen beachtet, war die Untermhäuser Brücke erstes neues Hochwasserschutz-Vorhaben 2016 mit Start im Juni. Dort wird mit Mitteln in Höhe von 362.000 Euro noch bis Juni 2017 die Flussbettbefestigung wieder hergestellt und die Natursteinpfeiler werden denkmalschutzgerecht saniert.

Im September wurde mit dem Ersatzneubau der Brücke am Schänkenberg begonnen. Im Frühjahr 2017 soll die Maßnahme, die insgesamt etwa 409.000 Euro kostet, vollkommen fertiggestellt sein.

Mit der Wiederherstellung der Ufermauern Röppischbach in Unterröppisch im Bauabschnitt östlich der B92 und der Deutschen Bahn wurde im November begonnen. Dort wird das Bachbett beräumt, die Uferböschungen und die Anliegerbrücken werden noch bis Juli des nächsten Jahres wiederhergestellt. Mit dem zweiten Bauabschnitt westlich der B 92 soll im Februar begonnen werden. Für die Baumaßnahmen müssen Mittel in Höhe von 1.659.000 Euro aufgewendet werden.

In der Salzstraße wurde ebenfalls mit der Wiederherstellung der Stützmauer an der Weißen Elster begonnen. Binnen Jahresfrist soll die 1.921.000 Euro teure Maßnahme beendet sein. Aber auch auf dem Geraer Straßen wurden 31.148 Quadratmeter Asphalt zur Sanierung von Hochwasserschäden eingebaut.

Im Rahmen der Förderung des Kommunalen Straßenbaus konnte zusätzlich der Ersatzneubau der Wipsebrücke an der Niebraer Straße in Gera-Liebschwitz realisiert werden.

In den Ortsteilen werden die Schäden des Hochwassers vor allem im neuen Jahr beseitigt. In Kleinaga wird ab Januar an der Brücke Lessener Straße gearbeitet. Im Juni soll sie fertiggestellt sein. Für März ist Baubeginn in Reichenbach eingeplant. Dort wird die Katzenbrücke neu gebaut.

Das Hochwasser von 2013 hatte eine Reihe von Straßen, Brücken und Stützwänden stark beschädigt oder gar zerstört. Die Schäden wurden durch den Fachdienst Tiefbau und Verkehr der Stadtverwaltung aufgenommen, Fördermittel wurden beantragt.

Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr prüfte und nach Erhalt der Fördermittelbescheide konnte mit der Vorbereitung der einzelnen Maßnahmen zügig begonnen werden. Auf dieser Grundlage war es möglich, die Maßnahmen zu beauftragen.