„Warum? Weil ich Gera liebe“

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„Warum? Weil ich Gera liebe“ 35 Bekenntnisse für Gera - Jetzt tagt die Jury

Von | 2017-02-03T11:27:51+00:00 3 Februar 2017|Kategorien: Allgemein|Tags: |

Für den Wettbewerb „Gesicht für Gera“ gab es insgesamt 35 Bewerbungen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Die Teilnehmerinnen waren im Alter von 18 bis – soweit bekannt – 36 Jahren, das Durchschnittalter betrug 25,7 Jahre. Unter den Beteiligten waren Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen der Dualen Hochschule und der SRH Hochschule, aber auch zahlreiche Frauen, die in renommierten Geraer Unternehmen mit festen Füßen und teils auch als Chefinnen mitten im Berufsleben stehen – die ganze Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten, die sich in Gera bieten. Überraschend viele verfügen bereits über Model-Erfahrungen, so vertraten sie unter anderem schon Thüringen bei der Miss-Germany-Wahl oder machten Berlin auf der Fashion Week unsicher. Die meisten Bewerberinnen stammen aus Gera, etliche von ihnen wurden hier geboren. Aber auch junge Frauen aus der Region von Kronach bis nach Münchenbernsdorf, die später ihr Zuhause in Gera fanden, sind dabei.
Nach einer Vorauswahl werden demnächst die besten fünf Kandidatinnen ausgewählt und zu einem Gespräch eingeladen, bei dem sie sich einer Jury aus Fach- und Verwaltungsleuten stellen müssen. Die drei besten Kandidatinnen erhalten als kleines Dankeschön für ihre Teilnahme jeweils zwei Tickets für die Vorstellung der beiden Kult-Komiker „Elsterglanz“ am 5. Dezember im Kultur- und Kongresszentrum. Mindestens ein interessanter Shooting-Tag im Theater erwartet zudem die Siegerin.

„Egal, ob gewonnen oder nicht“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, „unser Dank gilt schon jetzt allen 35 jungen Frauen und Mädchen, die sich engagiert haben – und natürlich allen Angehörigen und Kollegen, die die Teilnehmerinnen bei ihrer Bewerbung unterstützt haben. Aus den Bewerbungen spricht so viel Herzlichkeit und Verbundenheit mit unserer Stadt. Wir können stolz darauf sein, wie sich die Kandidatinnen mit unserer Stadt identifizieren. Vielen Dank für die herzerfrischenden Bekenntnisse.“ Und das waren nicht wenige, heißt es doch in dem einen oder anderen Schreiben „… meine Arbeitskollegin machte mich auf die Anzeige aufmerksam und meinte, ich wäre wohl für das Thema geeignet …“ oder „ Meine beste Freundin rief mich gerade an und erzählte mir von dieser Aktion.“ Dass Omas nicht die schlechtesten Ratgeber sind, stellte sich bei einer weiteren Bewerberin heraus. „… doch letztendlich erzählte mir meine Oma die interessante Neuigkeit die sie gestern zufällig im Radio mitbekommen hatte – Gera sucht eine ausdruckstarke junge Frau … Das wäre doch was für mich – oder etwa nicht?! Aus Spaß wurde Ernst“.
Überwältigend war auch das Zeugnis, das die Teilnehmerinnen ihrer Heimatstadt ausstellten. Sie sind ein echter Motivationsschub für Zweifler und Pessimisten. So hieß es in den Briefen unter anderem „Denn genau das bedeutet Gera für mich – Heimat!“, „In Gera habe ich so viel Schönes erlebt und es gibt viele wunderbare Plätze oder Ecken sowie tolle Events und Shows, die das Leben in Gera für Jung und Alt lebenswert machen.“, „Ich hatte schon viele verlockende Angebote, Gera zu verlassen … aber das hätte ich nie übers Herz gebracht! Dafür lebe ich hier viel zu gerne.“, „Für mich wäre es eine sehr große Ehre, Gera mit meinem Lächeln zu vertreten“, „Für mich ist Gera eine Stadt der Möglichkeiten“, „Ich lebe gerne in Gera, weil ich die Stadt und die Menschen hier mag. Gera bietet für jeden Geschmack etwas. Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, Nachtleben, und ein schönes Umfeld, welches es sich lohnt zu erkunden.“ Oder auch einfach nur „Warum? Weil ich Gera liebe“.

Gesucht wurde eine junge Frau mit starker Ausstrahlung, darstellerischem Talent und Humor im Mindestalter von 18 Jahren, die bereit ist, ihr Gesicht für Marketingzwecke in zahlreichen Medien abbilden zu lassen.
Um die kulturelle Vielfalt der Otto-Dix-Stadt darzustellen, ist zunächst ein Fotoshooting geplant. Das Motiv wird für die Veränderung der Willkommenstafeln an den Geraer Ortseingängen benötigt. Sie sollen die Ankommende künftig auf die Kultur- und Freizeitroute – eine einheitliche touristische Beschilderung der Kultur- und Freizeiteinrichtungen innerhalb der Stadt – hinweisen.