Bei Gebietsreform nicht mit zweierlei Maß messen

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Bei Gebietsreform nicht mit zweierlei Maß messen

Von |2017-10-18T17:51:15+00:0018 Oktober 2017|Kategorien: Allgemein|Tags: , |

Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn hat die heute in der OTZ bekannt gewordenen Überlegungen der Landesregierung zurückgewiesen, die Kreisfreiheit der Stadt wieder infrage zu stellen. Gera als größte Stadt zwischen den Metropolen Leipzig und Nürnberg müsse als Oberzentrum gestärkt werden, fordert die Geraer Rathauschefin. Mit dem Verlust der Kreisfreiheit würde die positive Entwicklung von Gera insbesondere in Wirtschaft und Bildung konterkariert. „Das habe ich auch Innenminister Georg Maier bei seinem Antrittsbesuch Anfang September in Gera verdeutlicht. Für mich zählt das Wort von Ministerpräsident Bodo Ramelow, der unserer Stadt die Kreisfreiheit zugesichert hat.


Dabei muss es endlich bleiben. Wenn Weimar mit deutlich weniger Einwohnern die Kreisfreiheit gewährt werden soll, Gera aber nicht, so wird mit zweierlei Maß gemessen. Die Bürger unserer Stadt haben es nicht verdient, zum Spielball der Landesregierung zu werden“, betont Frau Dr. Hahn. Sie erinnert daran, dass sich auch der Hauptausschuss des Stadtrates erst am Montag wieder zur Kreisfreiheit von Gera bekannt hat. Immer wieder von neuen Gedankenspielen der Landesregierung zur Gebietsreform aus den Medien zu erfahren, sei ein schlechter Kommunikationsstil gegenüber den Kommunen.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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