Buchpremiere in der Geraer Bibliothek: „Serienmörder in der DDR“

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Buchpremiere in der Geraer Bibliothek: „Serienmörder in der DDR“

Von | 2018-03-13T20:51:34+00:00 13 März 2018|Kategorien: Bibliothek|Tags: , |

Zu einem Höhepunkt des Geraer Bücherfrühlings lädt die Stadt- und Regionalbibliothek gemeinsam mit dem Kirchschlager-Verlag am Mittwoch 21. März, ein. Um 19.30 Uhr präsentieren in der Bibliothek am Puschkinplatz Kriminalrat a. D. Hans Thiers und Verleger Michael Kirchschlager ihr pünktlich zur Buchmesse in Leipzig neu erschienenes Buch „Serienmörder in der DDR“.


Der Schwerpunkt dieses Buches liegt auf der Beschreibung der Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung von Serienmorden, die die Bevölkerung der DDR in Angst und Schrecken versetzten. Allerdings waren Serienmorde in der DDR nicht an der Tagesordnung. Die Gesamtkriminalität in der DDR war im Vergleich zur BRD deutlich niedriger. Serienmörder sind kein Phänomen. Sie sind Produkte ihrer Gesellschaft, geprägt durch Erziehung, Religion, vom persönlichen Umfeld – Menschen mit eingeschränkter Hemmschwelle. Dank hervorragender Polizeiarbeit konnten die Serienmörder der DDR in den meisten Fällen schnell ermittelt, ihre Serien gestoppt werden. Die Justiz strafte hart. Das Buch möchte ein weiterer Baustein zur Erforschung der Kriminalgeschichte der DDR und damit Gesamtdeutschlands sein und interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei dieser Art von Tötungsverbrechen zwischen den einzelnen Gesellschaftsordnungen (DDR und BRD) aufzeigen. Karten für die Veranstaltung sind in der Bibliothek erhältlich (6 Euro Vorverkauf / 8 Euro Abendkasse. Mehr Informationen zur Bibliothek unter www.biblio-gera.de

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