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© Fotos: Mandy Röhr

„Der Schoß ist fruchtbar noch“ ist der Titel einer Hommage an Brecht, die die beiden Schauspieler Christiane Nothofer und Manuel Kressin zusammen mit Schauspielkapellmeister Olav Kröger (Klavier) nach dem Konzept von Bernhard Stengele in der vergangenen Spielzeit herausbrachten und die jetzt noch einmal am Sonntag, 12. November, um 14.30 Uhr auf dem Spielplan im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera steht.

Bertolt Brecht hat das Theater revolutioniert und ist als Dramatiker wie als Lyriker aus der deutschen Literatur nicht mehr wegzudenken. Beinahe legendär sind seine Verhältnisse zu Künstlerinnen, die ihn als Musen, Co-Autorinnen oder Versorgerinnen umgaben. „Brecht ist ein treuer Mann, er muss nur manchmal zu vielen Frauen gleichzeitig treu sein“, sagte Helene Weigel. Der Lehrer als Macho und der Liebhaber als Plagiator – das ist das Spannungsfeld, aus dem er seine Inspiration zog.
Diese leidenschaftlichen und wechselhaften Beziehungen bilden den Ausgangspunkt des literarisch-musikalischen Programms, das Leben und Literatur des Dramatikers abwechslungsreich präsentiert. Den Frauen schenkte Brecht seine berühmten Lieder, Gedichte und Texte voller Sehnsucht, Sex und Sozialpolitik.

Karten an der Theaterkasse, Telefon 0365-8279105.