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Konzertlesung mit Heike Stephan (Texte) und Andreas Schirneck (Musik)

Wohl kaum ein anderer Rockmusiker hat die kurze, produktive Musikgeschichte der DDR so nachhaltig mitgeprägt wie Klaus Renft, leibhaftig als Musiker wie als Mythos. Klaus Renft musste seine nach ihm benannte Band (Klaus Renft Combo) zusammenhalten und auf der Bühne stehen, dem Rausch des Beat folgen und spüren, wie der Funke zum Publikum – unten im biergetränkten Saal – überspringt. Das war sein Lebenselixier! Daraus zog er seine Kraft, seine Zweifel und seinen ganz persönlichen Halt! Über all das und mehr berichten die in über drei Jahrzehnten entstandenen Tagebucheinträge. Sie tragen damit zur Antwortsuche bei, was sich hinter einer der wenigen, aber wohl der bekanntesten Rocklegenden der DDR verbirgt. Zugleich gehörte Klaus Renft zu den prägenden Gestalten der Rockmusik in Deutschland insgesamt, war er doch maßgeblich an der Etablierung und Ausformung einer eigenständigen Rockmusik mit deutschen Texten beteiligt. Wer war Klaus Renft, dessen Bassgitarre im Bonner Haus der Geschichte – ausgerechnet neben Kohls Strickjacke – ausgestellt ist? Seine Tagebücher werden vorgestellt von Renfts langjähriger Lebenspartnerin Heike Stephan, für musikalische Begleitung sorgt Andreas Schirneck.

Eintritt frei!

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Gedenkstätte im Torhaus der politischen Haftanstalt von 1933-1989, sowie den Kaiserwerken.