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Ein Höhepunkt im Geraer Veranstaltungsreigen der 25. Tage der jüdisch-israelischen Kultur mit der Schauspielerin Marianne Sägebrecht findet am Samstag, 11. November, 19 Uhr, im Kommunikationszentrum der Sparkasse Gera-Greiz, Schloßstraße 11, statt. Der 1959 erschienene Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“ ist als Erstveröffentlichung der Lyrik von Hilde Domin Namensgeber für den stimmungsvollen Leseabend mit der großartigen Schauspielerin. Neben Domins Poesie mag Marianne Sägebrecht vor allem der Eigensinn der Dichterin fasziniert haben, verlief ihr eigenes Leben doch auch ungewöhnlich: Von der medizinisch-technischen Assistentin, die schon als Kind die Theaterwelt liebte, über die Leitung von Kleinkunstlokalen bis hin zur gefeierten Film- und Fernsehschauspielerin. Begleitet von dem Violinisten Lenn Kudrjawizki entführt die zu Weltruhm gekommene Schauspielerin in die Lyrik von Hilde Domin.

Die aus einem jüdischen Elternhaus stammende Dichterin Hilde Domin gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen ihrer Generation. Ihre Gedichte wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und mit internationalen Preisen geehrt. Neben Gedichten, Erzählungen und einem Roman verfasste Hilde Domin auch Essays und literaturwissenschaftliche Abhandlungen. Sie fand ihre letzte Ruhe auf dem Heidelberger Bergfriedhof. Der von Domin selbst gewählte Grabspruch lautet: „Wir setzten den Fuß in die Luft und sie trug“. Karten für die Veranstaltung gibt es noch im Vorverkauf im Ticketshop Thüringen (Tickethotline: 0361 / 22 75 227), im Servicecenter Gera OTZ/TLZ, Johannisstraße 8 und in der Gera-Information am Markt 6a. Restkarten an der Abendkasse. Die Organisation des Abends erfolgt in Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Gera mit dem Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V..