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Gruppenausstellung mit 9 nationalen und internationalen künstlerischen Positionen

Bildende Kunst und Literatur berühren und befruchten sich bereits seit der Antike und die Beziehung der beiden „Schwesterkünste“ zueinander beschäftigt Kunst und Literatur seit Jahrhunderten. Die Ausstellung „pictura + poesis“ nimmt diese unaufgelöste Thematik auf und widmet sich dem Verhältnis von Sprache, Sprachzeichen, Text und deren formalästhetischer Einbindung in Gestaltformen der bildenden Kunst.

Bereits im 20. Jahrhundert haben sich zahlreiche Kunstströmungen von Kubismus, Dadaismus über Pop Art bis hin zu aktuellen Tendenzen konzeptueller Kunst mit dem Verhältnis von Bild und Text oder deren Elementen beschäftigt und damit die ursprünglich strikte Trennung von Dichtung und Malerei beweglich gemacht.

Die Gruppenausstellung pictura + poesis, die der Kunstverein Gera ab dem 21. Oktober 2016 in seinen Galerieräumen am Markt präsentiert, versammelt insgesamt 9 Positionen zeitgenössischer KünstlerInnen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus und mittels verschiedener Medien mit der Einbindung von Schrift in Werke der bildenden Kunst auseinandersetzen. Die verschiedenen künstlerischen Positionen beschäftigen sich dabei u.a. mit dem immer größer werdenden Einfluss digitaler Informationssysteme, der dominanten Präsenz von Werbebotschaften bis hin zum schlichten Existenzbeweis menschlicher Daseinsformen. Präsentiert werden Arbeiten von Martin Assig, Carlfriedrich Claus, Friederike Feldmann, Ina Geißler, Jenny Holzer, Mark Lammert, Dirk Lebahn/Mark von Schlegell, Lätitia Norkeit sowie Despina Stokou.

Die Eröffnung der Exposition findet am 20. Oktober 2016, um 19:30 Uhr in Anwesenheit vieler ausstellender KünstlerInnen in den Galerieräumen des Kunstvereins Gera statt.