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Zum Gedenken an die Bücherverbrennung im Mai 1933 stehen Auszüge aus „Der Vulkan“ und „Mephisto“ im Mittelpunkt

 

Die monatliche Reihe Treffpunkt Bibliothek steht am Dienstag, 8. Mai, 17 Uhr, im Zeichen des Gedenkens an die Bücherverbrennung 1933. Helmut Pock widmet sich, wie auch bereits in den Jahren zuvor, Texten eines damals verfemten Dichters. In diesem Jahr stellt er den Schriftsteller Klaus Mann in den Mittelpunkt seiner Lesung. Ausgewählt hat Helmut Pock dazu Auszüge aus dessen in der Zeit des Dritten Reichs im Exil veröffentlichten Romanen „Mephisto“ und „Der Vulkan“. Beide Werke geben aus der Distanz von über achtzig Jahren ein eindrucksvolles Bild vom spannungsgeladenen Wechselverhältnis von Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerischer Moral. Zugleich ist augenfällig, wie der Autor sich vor der Vergewaltigung der Wahrheit bewahrte, wie er sich vor dem Schlagwort hütete, um sich nicht dem Niveau seiner Gegner anzugleichen. Klaus Mann fordert mit seinem Werk auch in die Zukunft hin Gedankenfreiheit – ein Grund mehr, an ihn zu erinnern. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zur Bibliothek unter www.biblio-gera.de.