Geras Lutherschule gedenkt dem Reformationsjubiläum mit Pflanzung einer Lutherlinde

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Geras Lutherschule gedenkt dem Reformationsjubiläum mit Pflanzung einer Lutherlinde

Von |2017-11-23T16:38:09+00:0023 November 2017|Kategorien: Allgemein|Tags: , , |

Gera hat eine neue Lutherlinde. Im Beisein der Schüler der Klasse BG 5/17 wurde heute (23.11.2017) mit tatkräftiger Unterstützung durch Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Technik eine Lutherlinde auf dem parkähnlich angelegten Schulhof gepflanzt. Die Initiative dazu hatte der Förderverein der SBBS Technik Gera aus Anlass des 500. Gedenktages an die Reformation ergriffen.

Wie vom Vorsitzenden Heinrich-Dieter Hischer zu erfahren war, handelt es sich hierbei um ein besonderes Bäumchen. Vor zehn Jahren, dem Beginn der Lutherdekade, wurde damit begonnen, aus dem Samen der Lutherlinde einen Samen zu ziehen, die vor 200 Jahren anlässlich des 300-jährigen Reformationsjubiläums auf der östlichen Geraer Anhöhe gepflanzt wurde. Diese Lutherlinde steht seit langem unter Naturschutz. Sie ist heute eine sehr ehrwürdige Wegmarke mit neuer Rundbank auf dem 20 Kilometer langen Geraer Lutherweg-Abschnitt im Bereich nach der Schillerstraße, Hohe Straße, hinauf zum Ferberturm.


In seiner kurzen Ansprache erinnerte Hischer an weitere Jubiläumsaktionen. 100 Jahre nach der Reformation entstand ein sehr bedeutendes Gemälde zum Gedenken an den ersten protestantischen Landesherrn Thüringens, Heinrich Posthumus. Zu sehen ist es heute in der Trinitatiskirche. 200 Jahre nach der Reformation wurde der Grundstein für die Salvatorkirche gelegt. Vor 300 Jahren ist die Lutherlinde gepflanzt worden. Und anlässlich des 400. Geburtstages von Martin Luther folgte am 10. November 1883 die Einweihung der Lutherschule. Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wurde im Stadtwald ein großes Reformationskreuz errichtet. „Und heute pflanzen wir diesen Sämling aus der historischen Lutherlinde zur Erinnerung an die 500 Jahre Reformation für die nachfolgenden Schülergenerationen“, brachte Hischer seine Freude zum Ausdruck. Seinen Dank richtete er auch an die Sponsoren des Bäumchens, Daniela und Dirk Lehmann.

Bevor die Oberbürgermeisterin – die übrigens an dieser Schule selbst Schülerin war – zum Spaten griff, lobte sie das Engagement des Fördervereins und dessen Vorsitzenden. Fällt bei ihr der Name Hischer, kommt sie natürlich auch auf den Förderverein Stadtwaldbrücken Gera zu sprechen, der sich verdient gemacht hat, vorhandene sowie längst verschwundene Pfade und Brücken im Stadtwald zu erhalten und zu restaurieren.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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