Große Aufgaben für Städtebauförderung und Stadtsanierung

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Große Aufgaben für Städtebauförderung und Stadtsanierung

Von |2016-12-20T18:24:01+00:0020 Dezember 2016|Kategorien: Allgemein|Tags: |

Ein Schwerpunkt ist unter anderem der Campus Rutheneum

 

Die Absicherung der Fördermittelbereitstellung für den Campus Goethegymnasium Rutheneum seit 1608 ist derzeit Schwerpunkt der Tätigkeit des Fachgebietes Stadtsanierung und Fördermittelmanagement im Fachdienst Bauvorhaben und Stadtentwicklung der Stadt Gera. Für die Sicherung des Reußischen Regierungsgebäudes liegt die baufachliche Prüfung bereits vor, der Umsetzungsbeginn der Baumaßnahme ist für das zweite Quartal 2017 geplant.

Mit der Ausrichtung des Tages der Städtebauförderung 2016 und auf der Messe „GERA WOHNEN“ konnten sich interessierte Bürger umfangreich über die Entwicklung in den Sanierungsgebieten und Fördergebieten der Stadt Gera und den Umsetzungsstand zum Cam-pus Goethegymnasium informieren.

Ein weiterer großer Schwerpunkt im Jahr 2016 war die fördertechnische Umsetzung und Abwicklung der Maßnahmen aus der Förderung „Aufbauhilfeprogramm zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden infolge des Hochwassers in Thüringen 2013“. Im letzten Jahr wurden aus diesem Förderprogramm acht Millionen Euro verbaut.

Mit Projektideen bewarb sich die Stadt Gera gemeinsam mit dem Verein „Ja – für Gera e.V.“ am 30. September 2014 als Kandidat bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Mit der Auslobung des städtischen Ideenwettbewerbes Europan 13 begann die Stadt Gera 2015 mit der Umsetzung des Projektes. Es folgten die Ausstellung der Entwürfe im KuK mit 3.500 Besuchern und Bürgerumfragen sowie drei Workshops und unzählige Gespräche und Begegnungen. Der vorliegende Entwicklungsrahmen fasste die Ergebnisse dieser „Phase 0“ zusammen und es entstand das Projekt Geras Neue Mitte. Als nächster Schritt bis Mitte 2017 steht der städtebauliche Rahmenplan an.

Die Behörde zeichnet sich auch dafür verantwortlich, dass sich die Stadt Gera erfolgreich im EFRE-Wettbewerb des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft „Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung“ für die Aufnahme in die EFRE-Förderung des Freistaates Thüringen 2014 bis 2020 qualifiziert hat. Im Rahmen dieser Qualifizierung beantragte Gera Fördermittel zur Energieeffizienzberatung mit dem Ziel „Energieeffizienzsteigerung in Kommunen und städtischen Quartieren.“

Insgesamt 298 sanierungsrechtliche Genehmigungen erteilte die Behörde bis November 2016, 145 davon waren Baumaßnahmen.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR