Kolibris und Paradiesvögel im Naturkundemuseum nicht mehr namenlos

Navi://Kolibris und Paradiesvögel im Naturkundemuseum nicht mehr namenlos

Kolibris und Paradiesvögel im Naturkundemuseum nicht mehr namenlos

Von |2018-03-22T16:36:32+00:0022 März 2018|Kategorien: Allgemein|Tags: , |

Zur Durchsicht der Bestände von Präparaten exotischer Vögel gastiert derzeit im Museum für Naturkunde Gera für einige Tage der aus Ueckermünde stammende Biologe Martin Winter. Dazu gebeten hat ihn Dr. Thomas Hoppe vom Naturkundemuseum. Beide kennen sich seit dem Studium und sind nach wie vor befreundet. Ziel der Durchsicht ist es, die Vogelpräparate nach aktuellstem Wissen zu benennen, also den entsprechenden Gattungen bzw. Arten zuzuordnen. In der Systematik der Vögel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert und einige der Kolibris und Paradiesvögel sind der Sammlung überhaupt noch nicht zugeordnet. Genau auf diese Frage ist der 27-jährige Vogelexperte Martin Winter spezialisiert. Bereits sein Biologielehrer, der Ornithologe war, hatte sein Interesse an der Vogelwelt geweckt. Durch seinen Beruf als Reiseleiter beim naturkundlichen Reisebüro „Bartmeise“ führt es Martin Winter im Rahmen von ornithologischen Spezialreisen in die Länder, in denen zahlreiche exotische Vogelarten vorkommen. Sie kennt er dadurch „live“ aus ihren jeweiligen Lebensräumen. Vor seinem Arbeitsaufenthalt in Gera war der Vogelkundler z. B. für zwei Wochen auf Kuba. In Gera begeisterte ihn z. B. ein Präparat der Hummelelfe (Chaetocercus bombus), ein Kolibri und eine der kleinsten Vogelarten der Welt. Das Präparat aus der Sammlung von Carl Feustel wurde 1908 bereits zum ersten Mal ausgestellt. Die Tierart lebt in den Anden im äußeren Südwesten Kolumbiens, in West-Ecuador bis Nord-Peru in Höhen von 900 bis 3000 Metern.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

Hinterlassen Sie einen Kommentar