Ein Lichtbildvortrag zu der wechselvollen Geschichte der Heilanstalten Milbitz Reuß findet am Donnerstag, 29. März, 14 Uhr, mit Bernd Rotter im Stadtmuseum statt. Oberhalb der Straße zwischen Untermhaus und Milbitz sind die Gebäude der ehemaligen Milbitzer Heilanstalten noch immer im Wald zu erkennen. Nach ihrer Eröffnung am 11. November 1899 fanden Kranke, bevorzugt der Landbevölkerung des Fürstentums Reuß, aber auch Kurgäste aus ganz Deutschland, Aufnahme und Heilung. In den beiden Weltkriegen wurde im Milbitzer Krankenhaus noch zusätzlich ein Lazarett eingerichtet und die Gebäude schließlich ab 1945 als sowjetisches Militärkrankenhaus genutzt. Wenn man von den Milbitzer Heilanstalten spricht, so kommt man an den Geraer Persönlichkeiten nicht vorbei, die entscheidend zur Verwirklichung und Entstehung dieser Einrichtung beigetragen haben. Zum einen ist das als Geldgeber die Familie Louis Schlutter, zum anderen der Initiator und treibende Kern Dr. Clemens Weisker.