Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Gera: Freimaurerei im Land der Reußen

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Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Gera: Freimaurerei im Land der Reußen

Von |2016-03-10T09:22:15+00:0010 März 2016|Kategorien: Ausstellung|Tags: , , |

Historischer Schurz eines Freimaurer-Gesellen. Leihgabe des Deutschen Freimaurermuseums Bayreuth


 

Schau entstand in Zusammenarbeit des Stadtmuseums Gera und der Loge „Heinrich zur Treue“ – Vom 10. März bis 29. Mai werden Originale, Schautafeln und Leihgaben präsentiert – Herzstück der Ausstellung ist der Tempel der Loge „Heinrich zur Treue“

Die neue Sonderausstellung „Freimaurerei im Land der Reußen“ ist im Geraer Stadtmuseum vom 10. März bis zum 29. Mai zu sehen. Sie entstand in enger Zusammenarbeit des Stadtmuseums mit der Loge „Heinrich zur Treue“. Seit dem Entstehen der Freimaurerei hängt ihr ein Hauch von Unbekanntem an. Gemeinsam mit der örtlichen Freimaurerloge „Heinrich zur Treue“ will das Stadtmuseum Gera in der aktuellen Sonderausstellung Licht ins Dunkel des geheimnisvollen Bundes bringen. Die Ausstellung informiert über die Geschichte der Geraer Logen und ihrer bekanntesten Mitglieder. Neben Schautafeln werden auch zahlreiche Originale, wie Kleidungsstücke oder ein der Stadt Gera geschenkter Logenmeisterhammer, zu besichtigen sein. Unterstützt wird die Ausstellung auch durch Leihgaben, so zum Beispiel vom Deutschen Freimaurermuseum in Bayreuth, Museum Schloss Burgk und der Altenburger Loge „Archimedes zu den drei Reißbretern“.

Gera war bis zum Jahr 1935 eine Hochburg der Freimaurerei in Mitteldeutschland. In der Stadt hatten bis zum Verbot der Freimaurerei durch den Nationalsozialismus drei Logen Ihre Heimat. Vielen älteren Bürgern ist die im Jahr 1803 gegründete Loge „Archimedes zum ewigen Bunde“ bekannt. Die jüngeren Johannislogen „Heinrich zur Treue“ und „Zum Licht am Osterstein“ hingegen sind der Öffentlichkeit nicht so geläufig. Als einzige der vormals drei Geraer Logen wurde die Johannisloge „Heinrich zur Treue“ im Jahr 1997 wieder zum Leben erweckt. Das Herzstück der Ausstellung stellt aber der Tempel der Loge „Heinrich zur Treue“ dar. Eine absolute Ausnahme – Nicht-Freimaurer-Brüdern bleibt der Einblick ins Innere einer Loge normalerweise verborgen.

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet. In drei Podiums-diskussionen mit jeweils einem kurzen Vortrag zum Themenkreis der Freimaurerei können interessierte Bürger den Mitgliedern der Johannisloge „Heinrich zur Treue“ ihre Fragen stellen. Die Brüder der Loge werden zudem mehrmals öffentliche Führungen durch die Ausstellung anbieten.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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