Querspange Gera-Liebschwitz eröffnet

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Querspange Gera-Liebschwitz eröffnet

Von | 2015-08-19T11:05:26+00:00 19 August 2015|Kategorien: Allgemein|Tags: |
Gaben die Straße offiziell für den Verkehr frei (v.l.): Amtsleiter des Straßenbauamtes Ostthüringen, Ulrich Wenzlaff, MdL Dieter Hausold, Infrastrukturministerin Birgit Keller, OB Dr. Viola Hahn, Thomas Rimane, technischer Bereichsleiter Brückenbau bei der Züblin AG und Hans-Ulrich Müller, Bereichsleiter Straßen- und Verekhrswegebau im Geschäftsbereich Infrastruktur der Firma Max Bögl schnitten im Beisein zahlreicher Gäste kurz nach diesem Bild das Band durch. (Stadtverwaltung/Monique Pucher)

Gaben die Straße offiziell für den Verkehr frei (v.l.): Amtsleiter des Straßenbauamtes Ostthüringen, Ulrich Wenzlaff, MdL Dieter Hausold, Infrastrukturministerin Birgit Keller, OB Dr. Viola Hahn, Thomas Rimane, technischer Bereichsleiter Brückenbau bei der Züblin AG und Hans-Ulrich Müller, Bereichsleiter Straßen- und Verekhrswegebau im Geschäftsbereich Infrastruktur der Firma Max Bögl schnitten im Beisein zahlreicher Gäste kurz nach diesem Bild das Band durch. (Stadtverwaltung/Monique Pucher)

„Schon im 16. Jahrhundert existierte hier mit einer Furt durch die Weiße Elster ein wichtiger Verkehrsknoten. Heute haben wir mit der neuen Querspange in Gera-Liebschwitz und einer neuen Brücke über den Fluss wieder eine zeitgemäße Lösung für das wichtige Nadelöhr im Süden der Stadt geschaffen“, sagte heute die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller bei der Einweihung der neuen Straße in Gera. „Diese Ortsumfahrung entlastet die Anwohner von Verkehr und Lärm, erhöht die Verkehrssicherheit und verbessert die Anbindung der Stadt.“

„In Rekordzeit von nur gut zwei Jahren konnte mit der Querspange das mit Kosten von rund 20 Millionen Euro größte Bauprojekt in diesen Jahren an einer Landesstraße in der Stadt Gera errichtet werden“, so Keller weiter. „Nach der Fertigstellung verbessert sich die Verkehrssicherheit im Bereich des Verkehrsknotens Unterröppisch. Liebschwitz und Zwötzen werden vom Verkehr entlastet. Das Projekt ist gleichzeitig ein Teilabschnitt für den Ausbau der B92. Insgesamt wurden die Landesstraße 1082 und die B 92 auf einer Länge von knapp vier Kilometern neu errichtet bzw. ausgebaut.“

Hintergrund: Das Bauvorhaben an der Landesstraße 1082 bei Gera-Liebschwitz und die Verknüpfung mit der Bundesstraße 92 wurden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit fast 12 Millionen Euro gefördert. Der Landesanteil an den Kosten beträgt rund 4,5 Millionen Euro. Der Bund steuerte für die B 92 etwa 3,5 Millionen für die Baumaßnahme zu. Der Neubauabschnitt an der Landesstraße umfasst eine neue Querung des Flusses „Weiße Elster“ mit einer 317 Meter langen Spannbetonbrücke.

Die Verkehrsbelastung der Landesstraße in Liebschwitz wird nach Eröffnung der Straße um bis zu 7.600 Kraftfahrzeuge täglich sinken. Der Rückgang im Schwerlastverkehr wird dabei allein bis zu 600 Fahrzeuge am Tag betragen. Der bisherige Unfallschwerpunkt an der Kreuzung mit der B 92 wird durch den südlich der Ortslage Röppisch entstandenen Kreisverkehr entschärft.