2018 alle Hochwasserschäden abschließend beseitigt – Rückblick 2018 und Ausblick 2019 im Hochbau der Stadtverwaltung Gera

 

Die Stadtverwaltung Gera baute, baut und plant an mehr als 30 Objekten und Vorhaben. Details stellte jetzt Oberbürgermeister Julian Vonarb gemeinsam mit Sven-Gunnar Diener vor, dem Fachdienstleiter Hochbau und Liegenschaften im Dezernat für Bau und Umwelt der Stadtverwaltung.

Rückblick 2018

Hochwasserschäden abschließend beseitigt

Mit dem 31. Dezember 2018 konnten alle Sanierungen der Hochwasserschäden an städtischen Hochbauobjekten abgeschlossen werden. „So schwer der Einschnitt beim Hochwasser 2013 war mit vielen ungewollten Baustellen und vielen sorgenvollen Nutzern – so erleichtert bin ich jetzt, dass wir beim Sanieren den Schlussstrich ziehen konnten. Die Anlagen stehen der Bevölkerung wieder zur Verfügung, darüber freue ich mich“, so der Oberbürgermeister. Er dankte auch dem Baudezernat und allen beteiligten Fachdiensten sowie dem Freistaat Thüringen und allen Planungs- und Baubeteiligten Unternehmen für die Unterstützung. Wieder voll funktionsfähig sind die Zweifeldhalle Tinz, die Freianlagen im Stadion am Steg und die Freianlagen des Reitstadions. Das Tierheim wurde neu gebaut. Die Grundschule 9 in Zwötzen und die Orangerie sind wieder intakt. In der Orangerie wurde im gleichen Zug die Klimaanlage neu gebaut.
Schulen

Auch an Schulen gingen Projekte voran. Sven-Gunnar Diener fasst schlaglichtartig die Ergebnisse aus 2018 zusammen:

• Für die künftige Sanierung des Schulgebäudes Ostschule entstand 2018 die Genehmigungsplanung, das Baugenehmigungs¬verfahren läuft.
• Für das Vorhaben Liebe-Gymnasium entstand die Entwurfsplanung.
• Am künftigen Campus Goethe-Gymnasium begannen die Arbeiten am Rohbau des neuen Schulgebäudes sowie an den Freiflächen. Die historische Bausubstanz des Reußisches Regierungsgebäudes ist komplett gesichert. Zahlreiche Vorbereitungen für den Beginn der Sanierung des Reußi¬schen Regierungsgebäudes wurden abgeschlossen.
• An der Grundschule 14 begann die energetische Sanierung.
• Für die ehemalige Berufsschule in der Eiselstraße 44 stehen die Planungen. Die Schule ist so umzubauen und zu sanieren, dass sie 2019 als Ausweichquartier der Ostschule zur Verfügung steht.
• In der Grundschule 19 und SBBS Gesundheit und Soziales entstanden zwei Räume für die Förderung „Deutsch als Zweitsprache“.

Kitas

2018er Brandschutzmaßnahmen sorgen in drei Kindertagesstätten für mehr Schutz: im „Bummi“, in der „Sonnenblume“, im „Mosaik“.
Es konnten 2018 Fördermittel akquiriert werden, um 2019 auch Brandschutz zu verbessern in den Kitas „Kinderwelt“, „Tinzer Spatzen“ und „Sausewind“.

Sportanlagen

• Das Tribünendach am Stadion der Freundschaft konnte so gesichert werden, dass das Stadion wieder nahezu voll nutzbar ist und die Bauarbeiten an der Dachkonstruktion stattfinden können.
• Die neue Sporthalle im Stadtzentrum am künftigen Campus Goethegymnasium ist fast fertig gestellt.

Friedhof

Der zweite Bauabschnitt zur Dachsanierung Kapelle Südfriedhof wurde abgeschlossen.

Ausblick 2019

Schulen

• Für den Neubau des Schulgebäudes am künftigen Campus Goethegymnasium laufen weiter die Gründungsarbeiten an der Bodenplatte. Das Gelände wird weiter aufgefüllt. In den Freianlagen kommen Kanäle in den Boden. Bis zum Sommer zeigt sich die „nachempfundene Stadtmauer“, sie fasst das Campusgelände ein. Der Schulteil „Reußisches Regierungsgebäude“ wird saniert. Zurzeit beschäftigen sich die Planer mit der Ausführungsplanung. Sie bereiten die Ausschreibungen vor. Zuerst steht die Haustechnik an.
• Zur Grundschule 14 in Bieblach beauftragt der Fachdienst Hochbau und Liegenschaften gerade zahlreiche Bauleistungen für die energetische Sanierung. Diese soll bis Jahresende beendet sein. Dabei werden alle Fenster ausgetauscht und die Fassade sowie das Dach gedämmt. Das Schulgebäude bekommt ein neues Grundleitungssystem.
• Die ehemalige Berufsschule in der Eiselstraße wird bis zu den Sommerferien als Ausweichquartier der Ostschule fit gemacht. Zahlreiche Baulichkeiten stehen an: zum Brandschutz und zur Sicherheit des Tragwerks. Teile des Schulgebäudes müssen renoviert werden.
• Wenn der Schulbetrieb der Ostschule in der Eiselstraße vonstattengeht, beginnt die Sanierung der Ostschule. Sie wird umgebaut, damit künftig bis zu 750 Kinder von der Grundschule bis zur Regelschule im traditionsreichen Schulhaus Ostschule unterrichtet werden können. Aktuell finden Ausschreibungen statt. Für die Sporthalle laufen noch die Überlegungen zu einer finanzierbaren Bauvariante.
• Planungen laufen für die Schulsanierung für das zweite Schulhaus Liebe-Gymnasium; So die Finanzierung gesichert werden kann, soll zum Jahresende die Ausschreibung beginnen.
• Um Planung geht es auch bei der SBBS Gesundheit und Soziales. Hierher sollen die Lehrwerkstätten für Fleischer, Bäcker aus der Eiselstraße 44 umziehen.

Kitas

In drei Kitas sind die Brandschutzmaßnahmen vorgesehen, für die 2018 die Finanzen gesichert wurden. Teilweise entstehen Brandabschnitte mit den vorgeschriebenen Türen, Alarmierungstechnik wird eingebaut.

Sport

• Die Sporthalle im Stadtzentrum soll eröffnet werden. Es fehlen noch wenige Ausrüstungsgegenstände und der Zugang über die Außenanlagen muss in Abhängigkeit vom Bau der umgebenden Freianlagen gesichert werden.
• Die Reparatur am Tribünendach des Stadions der Freundschaft geht voran, sobald es das Wetter zulässt: schadhafte Fundamentblöcke müssen ersetzt werden.