Theatertipps zum Wochenende 19. bis 21. Febr.

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Theatertipps zum Wochenende 19. bis 21. Febr.

Von |2016-02-19T20:19:40+00:0017 Februar 2016|Kategorien: Theater|Tags: , |

Nach der fulminanten Premiere „Piaf – La vie en rose“ sind auch die nächsten Vorstellungen am Freitag und Samstag jeweils 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt ausverkauft. Interessenten können nur an der Abendkasse auf nicht abgeholte Reservierungen hoffen. Ballettdirektorin Silvana Schröder zeichnet in ihrem neuen Ballett das Leben der kleinen und doch so großen Chansonnière aus zwei Perspektiven nach: sie zeigt die öffentliche und die private Person. Edith Piaf, die ihre Karriere als Straßensängerin begann, avancierte rasch zu einem Weltstar. Doch hinter der Fassade des „Spatz von Paris“ verbergen sich Abgründe. Als Edith Piaf sind die Tänzerin Alina Dogodina und die Sängerin und Schauspielerin Vasiliki Roussi als Gast zu erleben. Es musizieren Masako Katano-Dorsch (Klavier), David Castro-Balbi (Violine), Claudia Buder (Akkordeon) und Ulrich Müller / Peter Nelson (Bass). Für Bühne, Kostüme und Video zeichnet Andreas Auerbach verantwortlich.

Ausverkauft sind auch die beiden Aufführungen des Jugendstücks „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorfs Roman am Freiitag und Samstag um 19.30 Uhr in der Bühne am Park. Das Roadmovie durch Deutschland erzählt mit Witz und Einfühlungsvermögen die abenteuerliche Reise und Entwicklung zweier 14-Jähriger. Nachfrage nach Restkarten an der Abendkasse.

Fin de Siècle, Impressionismus, Expressionismus, Neoklassizismus… In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Paris eins der künstlerisch aufregendsten Pflaster Europas. Viele europäische Komponisten zog es dorthin. So auch Bohuslav Martinů, den das 239. Foyerkonzert zum Ausgangspunkt nimmt für ein rein französisches Programm.
Am Sonntag, 21. Februar, um 11 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt verzaubern Annegret und Andreas Knoop (Violine, Flöte), Robert Hartung (Viola), Nico Treutler (Violoncello) und Hinrich Steinhöfel (Klavier) mit der eleganten Virtuosität Jacques Iberts und den schwebenden Klängen Claude Debussys, dessen berühmtes Claire de lune so charakteristisch für seine Musik geworden ist. Nebenbei entdecken Sie auch die wohl begabteste Komponistin Frankreichs: Mélanie Bonis.

Friedrich von Flotows romantisch-komische Oper „Martha oder Der Markt zu Richmond“ kann man am Sonntag, 21. Februar, um 18.00 Uhr im Großen Haus erleben. Turbulent geht es auf der Bühne zu bis sich die glücklichen Paare finden.Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Flotows erste Oper ist seit der Uraufführung 1847 in Wien sein meistgespieltes und beliebtestes Werk. Der volkstümliche Stoff wartet mit einer Mischung aus Komik und Sentimentalität, Heiterkeit und Gefühlsseligkeit auf. Von Flotow schrieb dafür eingängige Melodien in mal besinnlichem, mal volkstümlich-heiterem Charakter. Die bekannteste ist wohl „Letzte Rose. Wie magst du so einsam hier blüh’n?“
In der Partie der Nancy stellt sich in dieser Vorstellung eine junge finnische Mezzosopranistin vor. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte Merja Mäkelä 2003 bis 2005 an der Musikhochschule “Stadia” in Helsinki. 2005 setzte sie ihr Studium an der Opernhochschule von Stockholm fort. Im Anschluss studierte sie an der Musikhochschule “Hanns Eisler” in Berlin in der Gesangsklasse von Prof. Anneliese Fried. Seit 2010 erhält sie Unterricht bei KS Hanna Schwarz. Ihr erstes Festengagement hatte Merja Mäkelä 2007 bis 2010 am Opernhaus in Kiel.

Die Theaterkasse in der jeweiligen Spielstätte öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105 oder 03447-585177, online buchen unter www.tpthueringen.de

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR