Theatertipps zum Wochenende

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Theatertipps zum Wochenende

Von |2017-10-11T07:01:57+00:0011 Oktober 2017|Kategorien: Theater|Tags: , |

Die Ballettküche für Kinder mit Szenen aus sechs bekannten Märchen der Brüder Grimm am Freitag, 13. Oktober, um 18 Uhr in der Bühne am Park ist ausverkauft. Interessenten können nur auf nicht abgeholte Reservierungen hoffen. Unter Beteiligung des gesamten Ballettensembles und mit einer liebevollen Ausstattung für Bühne und Kostüme von Hilke Förster lädt das Thüringer Staatsballett Kinder ab 4 Jahren mit der ganzen Familie zu einer bunten tänzerischen Märchenreise ein, auf der man Rotkäppchen, Frau Holle, Schneewittchen und den sieben Zwergen, Dornröschen, dem Froschkönig und Hänsel und Gretel begegnet.

Zum ersten Theatercafé in dieser Spielzeit lädt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Samstag, 14. Oktober, um 14.30 Uhr, in die Bühne am Park Gera ein.
Zu Gast bei Günter Markwarth sind an diesem Nachmittag drei neuengagierte Sänger: Miriam Zubieta, Alejandro Lárraga Schleske und Janos Ocsovai Sie werden mit dem Gastgeber nicht nur über ihren Werdegang sprechen, sondern auch über Produktionen, an denen sie beteiligt sind und musikalische Kostproben geben. Am Flügel begleitet sie Kapellmeister Thomas Wicklein.
Alle drei stellen sich in Donizettis Komischer Oper „Don Pasquale“ ab 20. Oktober in Gera vor.
Die spanische Sopranistin Miriam Zubieta studierte in Barcelona und Wien. Sie ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Canto Festival 2013“ (Italien) und Preisträgerin des renommierten „International Singing Competition Francesco Viñas“ 2012 (Barcelona). 2014 gab Miriam Zubieta ihr Deutschland-Debüt beim Rossini Festival Bad Wildbad. Bis 2016 war sie im Centro de Alto Perfeccionamiento Plácido Domingo in Valencia engagiert. Sie singt die Norina.
Der Bariton Alejandro Lárraga Schleske aus Mexiko, der über Stationen im Zürcher Opernstudio, die Schlossfestspiele Rheinsberg und das Theater Freiburg nach Gera kam, singt den Doktor Malatesta und der Tenor János Ocsovai aus Ungarn, der die Staatsoper Budapest, das Staatstheater Kassel sowie das Staatstheater Saarbrücken zu seinen Stationen zählt, debütiert in Gera als Ernesto.
Karten für das Theatercafé sind zum Preis von 12 € inklusive Kaffee bzw. Tee und Kuchen sowie einem Glas Sekt in der Pause oder zum Preis von 8,- Euro ohne Kaffeegedeck und Sekt an der Theaterkasse erhältlich.



Am Sonntag, 15. Oktober, um 14.30 Uhr ist die letzte Gelegenheit Brecht / Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera zu sehen. Ab 12. November steht die Inszenierung in Altenburg auf dem Spielplan.
Die 1930 in Leipzig uraufgeführte Oper thematisiert die Auswüchse von Kapitalismus, übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Songs, mal schmissig, mal sentimental, machte Anleihen bei der klassischen Musik von Bach bis Wagner, integrierte europäische und amerikanische Populärmusik, verschachtelte die Elemente gekonnt und schuf eine ganz eigene, bis heute gültige und eingängige Musik.
Die musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki. · Roland Schwab inszenierte in der Ausstattung von · Christl Wein. In den Partien: Leokadja Begbick: Christel Loetzsch · Fatty: Timo Rößner· Dreieinigkeitsmoses: Kai Wefer · Jenny Hill: Anne Preuss · Jim Mahoney: Hans-Georg Priese · Jack O‘Brien: Peter Koppelmann als Gast · Bill: Johannes Beck · Joe: Ulrich Burdack · Tobby Higgins:Florian Neubauer. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.
Der Witwe Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses ist im Leben nur wenig geglückt. Wegen verschiedener Vergehen steckbrieflich verfolgt, suchen sie ihr Heil in der Gründung der Stadt Mahagonny mitten in der Wüste. Schnell verbreitet sich der Ruf, dass hier alles erlaubt sei, was andernorts verboten ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur ein Verbrechen wird in dieser Stadt verfolgt: kein Geld zu haben.

Marcella von Jan spielt am Sonntag, 15. Oktober, um 16 Uhr im Puppentheater für Kinder ab 5 Jahre das Märchen „Dornröschen“. Aus einem aufklappbaren Bilderbuch quillt das bekannte Märchen der Brüder Grimm hervor: Das Wunschkind Dornröschen bekommt die besten Wünsche der Feen, doch leider hat man die 13. Fee vergessen. Die rächt sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee mit einem 100-jährigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Glück wissen wir ja: Erwecken wird das liebliche Königskind Dornröschen ein Prinz…
Der renommierte Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck (Lucie und Karl-Heinz) hat die Bühne und das fantasievolle Klappbilderbuch entworfen.

Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in der jeweiligen Spielstätte, telefonische Vorbestellungen 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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