Theatertipps zum Wochenende 31. März bis 2. April

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Theatertipps zum Wochenende 31. März bis 2. April

Von |2017-03-29T21:26:34+00:0029 März 2017|Kategorien: Theater|Tags: , |

Heinrich Heines Versepos DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN steht am Freitag, 31. März, um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt zum letzten Mal auf dem Spielplan.
Noch einmal tritt Schauspieldirektor Bernhard Stengele mit dem Then-Quartett vors Publikum um den großen deutschen Dichter Heinrich Heine zum Leben zu erwecken.
Stengele zeichnet auch für Konzeption und Regie des Abends.  Ulrich Pakusch spielt auf dem historischen Then-Hammerflügel, nach dessen Schöpfer sich das Quartett benannt hat. Bernhard Stengele, Philipp Reinheimer, Ulrich Pakusch und Kai Christian Moritz beeindrucken mit vierstimmigem Männergesang und Schauspielkunst. Heines Deutschlandreise wird von den vier Männern in Szene gesetzt und mit einer Vielzahl von Liedern gespickt. Der gute alte Vater Rhein, der im Kyffhäuser schlummernde Kaiser Barbarossa, der Kölner Dom, das heimische Sauerkraut, die Roster … Das Then-Quartett folgt den Spuren Heines. Von Paris führt sie der Weg über Aachen, Köln, Mühlheim, Hagen, Unna und Minden schließlich nach Hamburg. Heine, der begeisterte Europäer und jüdische Exildeutsche, erlaubt sich, angesichts der deutschen Heiligtümer sentimental zu werden, aber mit bissigem und immer politischem Blick. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt ungeniert mit sprudelndem Witz, genialer Ironie und freizugiger Erotik von seiner Heimat: Deutschland.

Die TheaterFABRIK zeigt am Freitag, Samstag und Sonntag um 20 Uhr in der Tonhalle ihre neueste Inszenierung: Freigeister heißt die Stückentwicklung, in der sich das junge Ensemble unter der Leitung von Nanna Przetak auf die Spurensuche nach der individuellen Freiheit macht und eine heitere Mischung aus Text, Musik, Tanz und physischem Theater bietet.

Letzte Gelegenheit das Familienmusical „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ in dieser Spielzeit in Gera zu sehen, ist am 1. April um 18 Uhr und am 2. April um 14.30 Uhr. Allerdings sind nur noch Restkarten erhältlich. Ab 6. Mai fährt, schwimmt und fliegt das begehrte Wunderauto, nach dem das Musical benannt ist, über Altenburg.

Am Sonntag, 2. April, um 19:00 Uhr präsentiert sich die Sopranistin Akiho Tsujii, die hauptsächlich auf der Opernbühne zu Hause ist – man denke nur an ihre großartige Musetta (La Bohème), Ännchen (Der Freischütz), Norina (Don Pasquale), Gilda (Rigoletto) oder Sophie (Rosenkavalier) – im Konzertsaal mit einem Liederabend. Kaum ein musikalisches Format ist so intim und unmittelbar wie ein Liederabend. Hier kann ein Sänger die Flexibilität seiner Stimme, die Kunst einer differenzierten Phrasierung, seine versierte Charakterisierungskunst aber vor allem auch sein musikalisches Stilgefühl demonstrieren. Außerdem heißt es nun auch langsam Abschied nehmen von der beliebten Sängerin, die seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied bei Theater&Philharmonie Thüringen ist und in der kommenden Saison ein anderes Engagement antritt.
Ihr Begleiter am Klavier, mit dem sie das Programm auch zusammengestellt hat, ist Generalmusikdirektor Laurent Wagner, der sich freut, in diesem intimen Rahmen einmal selbst in die Tasten zu greifen. Zu hören sein werden bekannte und unbekanntere Lieder von Joseph Haydn, Franz Schubert und Hugo Wolf, die alle drei große Bekanntheit durch ihr Liedschaffen erlangten – man denke nur an Lieder wie „Der Tod und das Mädchen“, „Wilhelm Meister“ oder das „Heideröslein“.
Die junge japanische Sängerin Akiho Tsujii erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimat. An der Aichi Prefectural University of Fine Arts and Music schloss sie ihr Gesangsstudium ab und erhielt im Anschluss an ihren Master ein Stipendium, das ihr eine 2-jährige Zusatzausbildung sicherte. Sie absolvierte dieses Zusatzstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und wurde Teil des Thüringer Opernstudios.
Gastengagements führten sie u. a. an die Oper Leipzig, das Theater Erfurt, das Theater Dortmund, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin (Cover) und die Staatsoperette Dresden.

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, Telefon 03447-585177 oder 0365-8279105.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR