Theatertipps zum Wochenende

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Theatertipps zum Wochenende

Von |2017-12-05T21:40:12+00:005 Dezember 2017|Kategorien: Theater|Tags: , , |

Auch in diesem Jahr gastiert das Metropolitan Jazz Orchestra Gera in der Weihnachtszeit wieder im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Am Freitag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr heißt es dort „ Happy Holiday – A Swinging Christmas“ und weihnachtlicher Swing vom Feinsten, ganz im Stil der 50er und 60er Jahre wird erklingen. Mit Hits wie „Sleigh Ride, Silent Night“ und Klassikern wie „Have Yourself A Merry Little Christmas“ und „White Christmas“ sorgen die Musiker für eine zünftige Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Begleiten Sie das Metropolitan Jazz Orchestra auf einer musikalischen Reise vorbei an schneebedeckten Bergen und Lametta geschmückten Weihnachtsbäumen. Als Highlight des Abends freuen sich Jule Roßberg und Franky Karlson  darauf, mit dem Metropolitan Jazz Orchestra Gera die schönsten Weihnachtshits zu singen.

Die zweite Vorstellung „Venedig im Schnee“ nach der erfolgreichen Premiere steht am Freitag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan in der Bühne am Park. Die  Komödie von Gilles Dyrek ist in Frankreich ein Kassenschlager.
Dr. Klaus Hoser inszenierte eine Gratwanderung zwischen Boulevardkomödie und Gesellschaftssatire mit Ines Buchmann (Nathalie), Nolundi Tschudi (Patricia), Maximilian Popp (Christophe) und Thorsten Dara (Jean-Luc) in den Rollen. Für Bühne und  Kostüme zeichnet Mathias Rümmler.
Als Jean-Luc in Paris zufällig seinem alten Studienkollegen Christophe begegnet, lädt er ihn und seine Freundin spontan zum Abendessen in seine Wohnung ein. Während er und Nathalie in harmonischen Zärtlichkeiten schwelgen, hat es zuvor bei Christophe und seiner Freundin Patricia ordentlich gekracht. Patricia nämlich hat überhaupt keine Lust, den Abend mit fremden Leuten und Smalltalk zu
verbringen…..


Die jüngste Stückentwicklung der TheaterFABRIK „Seven Sins“  steht am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr auf dem Spielplan in der Tonhalle Gera. Als man den Menschen mit der Hölle noch Angst machen konnte, waren die Sieben Todsünden für die katholische Kirche ein probates Mittel, um dem Homo Sapiens Angst einzujagen und ihn zu moralisch vertretbarem Verhalten zu veranlassen.Heute allerdings wird mit dem Motto „Geiz ist geil“ geworben, Neid wird zu einer Charaktereigenschaft, die vermeintlich den Menschen antreibt und Hochmut dient dazu die eigenen Abgründe schlicht nicht wahrhaben zu wollen und keiner muss deshalb mehr den Ort der Finsternis fürchten. Das buntgemischte Ensemble der TheaterFABRIK im Alter von 16 – 57 Jahren unter der Regie von Nanna Przetak hat sich die sieben Todsünden vorgenommen, diese auf die heutige Lebenswirklichkeit bezogen und auf den Prüfstein gelegt. Das Ergebnis ist ein „sündhafter Reigen“ wie es im Untertitel heißt. Ein Reigen, der das Ringen um Glück und die Unmöglichkeit Mensch zu sein, mal humorvoll, mal ernst, mal übertrieben darstellt, um dann die gewonnenen Erkenntnisse im nächsten Augenblick wieder zu verwerfen. Mit Mitteln des Bewegungstheaters, klassischem Schauspiel und mit eindrücklichen Bildern versehen, erwartet den interessierten Zuschauer ein Abend voller Fragen, deren Beantwortung das Ensemble der TheaterFABRIK, nach eigener Aussage, „vertrauensvoll in die Hände des Publikums legt“.

Die Aufführungen des Nussknacker-Balletts am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr im Großen Haus Gera sind ausverkauft. Interessenten bleibt nur die Chance auf nicht abgeholte Reservierungen zu hoffen.

Die Puppentheateraufführung „Irgendwie anders“ am Sonntag 10 Uhr im Haus am Gustav-Hennig-Platz für Kinder ab 3 Jahren ist ausverkauft.
Außerdem öffnet sich bis Weihnachten natürlich jeden Tag um 17 Uhr die Tür zum Puppentheater, das sich im Dezember in einen Adventskalender verwandelt hat und eine Überraschung für die Gäste bereithält. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Kammermusik zum Advent erklingt  im 256. Foyerkonzert am Sonntag, 10. Dezember, um 11 Uhr  im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt. Zu hören sind zwei beschwingte Flötenquintette von Luigi Boccherini. Besinnlicher geht es bei Johann Sebastian Bach zu. Ursprünglich für eine Hochzeit sowie für den Sonntag nach Weihnachten konzipiert, sind die beiden Sinfoniae aus den Kantaten „Der Herr denket an uns“ BWV 196 und „Tritt auf die Glaubensbahn“ BWV 152 musikalischer Ausdruck des Glaubens. Dieser ist auch bei Jan Brandts Buys Weihnachtsquintett zu finden: in vier Sätzen thematisiert er die Weihnachtsgeschichte und lässt sie klanglich aufleben. Es musizieren Flötist Andreas Knoop, Oboist Albrecht Pinquart, die Geigerinnen Annegret Knoop und Anne-Sophie Kühne, Robert Hartung an der Viola, Cellist Nico Treutler sowie André Kassel am Cembalo.


Zum weihnachtlichen Theatercafé lädt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Sonntag, 10. Dezember, um 14.30 Uhr, in die Bühne am Park ein. Zu Gast bei Günter Markwarth sind an diesem Nachmittag Pihla Terttunen, SuJin Bae, Andrii Chakov und Henry Neill  aus dem Thüringer Opernstudio. Mit Ausschnitten aus ihrem Vortragrepertoire erleben Sie am Klavier Yuka Beppu, die jüngst als Begleiterin in den hebräischen Kammeropern beeindruckte.
Das Thüringer Opernstudio ermöglicht jungen, hochbegabten Sängerinnen und Sängern, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln, intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterricht an der Hochschule für Musik Weimar, die mit vier Thüringer Theatern zusammenarbeitet: Dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt, dem Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen und Theater&Philharmonie Thüringen in Altenburg und Gera. Das Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang, der es ermöglicht, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln – vorbereitet und begleitet von intensiven Unterrichtseinheiten an der Hochschule.
Die Stipendiaten sollen in finanzieller Unabhängigkeit ihre künstlerischen Kompetenzen erweitern können und somit ihren Wettbewerbsvorsprung zum Karrierestart ausbauen.
Karten für das Theatercafé sind zum Preis von 12 € inklusive Kaffee bzw. Tee und Kuchen sowie einem Glas Sekt in der Pause oder zum Preis von 8,- Euro ohne Kaffeegedeck und Sekt an der Theaterkasse erhältlich.

 

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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