Welttag des Buches in der Geraer Bibliothek: „Bücherwelten“ und „Lachblüten Therapie“

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Welttag des Buches in der Geraer Bibliothek: „Bücherwelten“ und „Lachblüten Therapie“

Von |2018-04-10T14:21:25+00:0010 April 2018|Kategorien: Bibliothek|Tags: , |

Regionale Verlage präsentieren sich am 23. April – Bibliotheksflohmarkt lädt zum Stöbern ein – Literarisches Cabaret mit Alexander Finkel am Abend

Die Stadt- und Regionalbibliothek lädt zum Welttag des Buches am Montag, 23. April, 14 bis 17 Uhr, zu einem Büchermarkt ein. Initiiert von der UNESCO ist der 23. April seit 1995 der Welttag des Buches. Die Geraer Bibliothek nutzt diesen weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren seit Jahren, um mit Veranstaltungen auf das geschriebene und gedruckte Wort aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Bücherwelten“ geben regionale Verlage und Enthusiasten rund um das gedruckte Buch Einblick in ihre Produktpalette. Mit dabei sind der Erhard Lemm Verlag, Frank Rüdiger mit seiner Edition Spörlstein, der Geraer Reisebuch-KARHU-Verlag, der Format Verlag Jena und die Thalia-Buchhandlung. Es besteht die Möglichkeit, mit den Verlegern ins Gespräch zu kommen und natürlich auch Bücher zu erwerben. Kriminalrat a. D. Hans Thiers, dessen neues Buch „Serienmörder in der DDR“ gerade erst erschienen ist, wird auf Wunsch seine Bücher signieren.
Zur selben Zeit können Bücherfreunde auch in älteren Büchern stöbern, denn der Förderverein der Bibliothek lädt zu einem Bücher-Flohmarkt ein. Da auch Bibliotheksregale nur ein begrenztes Fassungsvermögen haben, müssen immer wieder ältere Bücher Platz machen für Neues. Unter dem Ausrangierten gibt es aber durchaus noch so manches schöne Stück. Vielleicht findet jemand sogar sein früheres Lieblingsbuch darunter. Jedes Buch wird gegen eine kleine Spende abgegeben. Mit den Einnahmen unterstützt der Förderverein „Buch & Leser“ die Bibliotheksarbeit. In vergangenen Jahren konnten so vielfältig Leserwünsche erfüllt und Veranstaltungen mitfinanziert werden.

Am Abend, 19.30 Uhr, präsentiert Alexander Finkel seine „Lachblüten Therapie“ – ein literarisches Cabaret. „Die Zeit, in der wir leben, wird immer komplizierter. Täglich erreichen uns neue Horrormeldungen in den Nachrichten. Die Bücherregale sind voll mit allerlei Psycho-Ratgebern, das Angebot im Internet an kostenlosen Veränderungsprogrammen ist unüberschaubar. Eine Alternative für zwei Stunden Lebensfreude ist da die Lachblüten-Therapie“, so der Künstler. Dass es Alexander Finkel durchaus ernst ist mit dem Humor, zeigt schon die Auswahl der Autoren. Allen voran Kurt Tucholsky. Ebenso kommen Erich Kästner, Heinrich Heine oder Joachim Ringelnatz zu Wort. Finkel, der bekannt dafür ist, literarische Texte für sein Publikum erlebbar zu machen, hat aber auch einen vergessenen Wiener Kabarettisten ausgegraben und wiederbelebt: Fritz Grünbaum. Dessen morbider Humor ist ohnegleichen und Finkel läuft zu Hochform auf. Gewürzt wir das Programm mit kleinen Fundstücken und Texten aus dem Internet. Die „Lachblüten Therapie“ soll in zwei Stunden beste Unterhaltung mit Tiefgang geben. Eintrittskarten dafür gibt es in der Bibliothek am Puschkinplatz (Vorverkauf: 6 Euro / Abendkasse: 8 Euro). Mehr Informationen zur Bibliothek unter www.biblio-gera.de.

Über den Autor:

Projektleiter bei Plakatwerbung in Gera und gera.digital (was geht in gera), Geschäftsführer bei Plakatzentrale - Pohland & Vollhardt GbR

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